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Am Freitag, den 10. April 2026, müssen sich Reisende auf massive Einschränkungen im Flugverkehr der Lufthansa einstellen. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat das Kabinenpersonal der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Cityline zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Der Streik soll von 0:01 Uhr bis 22:00 Uhr dauern. Betroffen sind vor allem die Drehkreuze Frankfurt und München, aber auch andere Flughäfen in Deutschland sind betroffen.

Hintergrund: Warum Lufthansa streikt
Der Streik ist das Ergebnis festgefahrener Tarifverhandlungen zwischen der UFO und der Lufthansa. Seit Monaten ringen die Parteien um einen neuen Manteltarifvertrag für die rund 19.000 Flugbegleiter der Lufthansa. Knackpunkte sind vor allem die Themen Gehalt, Arbeitszeit und Altersversorgung. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von 15 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Die Lufthansa hat dies bisher abgelehnt und stattdessen ein eigenes Angebot vorgelegt, das die UFO als unzureichend zurückweist. Bereits im März hatten die Flugbegleiter in einer Urabstimmung mit großer Mehrheit für Streiks gestimmt. Nach Angaben der Gewerkschaft UFO stimmten bei der Kerngesellschaft Lufthansa rund 94 Prozent für Streiks, bei der Cityline sogar knapp 99 Prozent.
Aktuelle Entwicklung: Details zum Streik am 10. April
Die UFO hat den Streik bewusst auf den Freitag nach den Osterferien gelegt, um den Druck auf die Lufthansa zu erhöhen. «Wir haben die Osterfeiertage bewusst von Arbeitskampfmaßnahmen ausgenommen, um die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten», sagte UFO-Vorsitzender Joachim Vázquez Bürger laut Tagesspiegel. «Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich.» (Lesen Sie auch: Holt der Windkraft Schwindler: der – bald…)
Konkret sind folgende Flughäfen und Fluggesellschaften vom Streik betroffen:
- Alle Abflüge der Lufthansa von den Flughäfen Frankfurt und München
- Alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover
Auswirkungen auf Passagiere
Reisende, die am Freitag von den genannten Flughäfen mit Lufthansa oder Lufthansa CityLine fliegen wollen, müssen mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Lufthansa hat bereits angekündigt, einen Sonderflugplan aufzustellen, um die Auswirkungen des Streiks so gering wie möglich zu halten. Dennoch werden zahlreiche Flüge ausfallen. Betroffen sind nicht nur Direktflüge, sondern auch Anschlussflüge über die Drehkreuze Frankfurt und München. Die Lufthansa empfiehlt ihren Passagieren, sich vor Reiseantritt über den Status ihres Fluges zu informieren und gegebenenfalls umzubuchen. Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Lufthansa.
Reaktionen und Stimmen
Die Lufthansa hat den Streik der UFO scharf kritisiert. Das Unternehmen bezeichnete den Ausstand als «unverhältnismäßig» und «nicht nachvollziehbar». Die Lufthansa betonte, dass sie bereits ein verbessertes Angebot vorgelegt habe und weiterhin gesprächsbereit sei. Die Gewerkschaft UFO hingegen wirft der Lufthansa vor, in den Verhandlungen zu mauern und kein ausreichendes Angebot vorzulegen. Sie betont, dass der Streik notwendig sei, um die Interessen der Flugbegleiter zu verteidigen. (Lesen Sie auch: Champions League Spiele: FC Bayern gegen Real…)
Auch Politiker haben sich bereits zu dem Streik geäußert. Bundesverkehrminister Volker Wissing (FDP) rief beide Seiten zu einer raschen Einigung auf. Er betonte, dass ein Streik immer eine Belastung für die Reisenden sei und vermieden werden müsse.
Lufthansa streikt: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Streik am Freitag ist ein weiterer Höhepunkt in dem Tarifkonflikt zwischen der UFO und der Lufthansa. Es ist derzeit unklar, wie es weitergehen wird. Beide Seiten haben sich bisher nicht bewegt und beharren auf ihren Positionen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass es in den kommenden Wochen zu weiteren Streiks kommen wird. Für die Lufthansa bedeutet der Streik einenImage-Schaden und hohe Kosten. Das Unternehmen muss nicht nur die Flugausfälle kompensieren, sondern auch mit einem Rückgang der Buchungen rechnen.

Ausblick
Es bleibt zu hoffen, dass die Lufthansa und die UFO bald wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren und eine Lösung finden. Ein dauerhafter Konflikt würde beiden Seiten schaden und die Situation für die Reisenden weiter verschärfen. Die Bundesregierung könnte eine Vermittlerrolle einnehmen, um die Parteien zu einer Einigung zu bewegen. (Lesen Sie auch: Adler Mannheim im Halbfinale: Revanche gegen Red…)
Häufig gestellte Fragen zu lufthansa streikt
Warum streikt die Lufthansa am 10. April 2026?
Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat zum Streik aufgerufen, weil die Tarifverhandlungen mit der Lufthansa über einen neuen Manteltarifvertrag festgefahren sind. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter für die Flugbegleiter.
Welche Flüge sind vom Lufthansa Streik betroffen?
Bestreikt werden alle Abflüge der Lufthansa von den Flughäfen Frankfurt und München sowie alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Es kann auch zu Ausfällen bei Anschlussflügen kommen.
Was können Passagiere tun, wenn ihr Flug vom Streik betroffen ist?
Passagiere sollten sich vor Reiseantritt über den Status ihres Fluges informieren und gegebenenfalls umbuchen. Die Lufthansa bietet auf ihrer Webseite Informationen zu Flugausfällen und Umbuchungsmöglichkeiten an. Es besteht auch die Möglichkeit, den Flug zu stornieren und sich den Ticketpreis erstatten zu lassen. (Lesen Sie auch: PSG – Liverpool: gegen: Champions-League-Kracher)
Wie lange wird der Lufthansa Streik dauern?
Der Streik ist auf einen Tag begrenzt und soll von 0:01 Uhr bis 22:00 Uhr dauern. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es in den kommenden Wochen zu weiteren Streiks kommen wird, wenn keine Einigung im Tarifkonflikt erzielt werden kann.
Welche Forderungen stellt die Gewerkschaft UFO im Tarifstreit?
Die Gewerkschaft UFO fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von 15 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten sowie Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und der Altersversorgung der Flugbegleiter. Die Lufthansa hat dies bisher abgelehnt.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.


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