Inhalt
- 1 Hintergrund: Was bedeutet «nativ extra» bei Olivenöl?
- 2 Aktuelle Entwicklung: «Öko-Test» nimmt Olivenöle unter die Lupe
- 3 Bedeutung des Tests für Verbraucher
- 4 Olivenöl: Was bedeutet das für die Zukunft?
- 5 Die Geschichte des Olivenöls
- 6 Häufig gestellte Fragen zu olivenöl
- 7 Häufig gestellte Fragen zu olivenöl
Olivenöl ist ein beliebtes Speiseöl, das in vielen Küchen Verwendung findet. Doch nicht jedes Olivenöl hält, was es verspricht. Das Verbrauchermagazin «Öko-Test» hat nun 30 verschiedene Olivenöle der höchsten Güteklasse «nativ extra» getestet und dabei überraschende Ergebnisse erzielt: Ein Discounter-Produkt von Aldi und ein Bio-Öl von Rapunzel erhielten die Bestnote «sehr gut», während andere, teurere Marken durchfielen. Öko-Test veröffentlichte die Ergebnisse am 30. April 2026.

Hintergrund: Was bedeutet «nativ extra» bei Olivenöl?
Die Bezeichnung «nativ extra» steht für die höchste Qualitätsstufe bei Olivenöl. Sie bedeutet, dass das Öl aus erster Kaltpressung gewonnen wurde und bestimmte sensorische und chemische Kriterien erfüllt. So darf der Säuregehalt beispielsweise nicht über 0,8 Prozent liegen. Zudem muss das Öl frei von Fehlern im Geruch und Geschmack sein. Olivenöle der Güteklasse «nativ extra» gelten als besonders hochwertig und gesund.
Aktuelle Entwicklung: «Öko-Test» nimmt Olivenöle unter die Lupe
Im aktuellen Test von «Öko-Test» wurden 30 Olivenöle der Güteklasse «nativ extra» auf verschiedene Kriterien untersucht. Dabei wurden sowohl sensorische Aspekte wie Geruch und Geschmack als auch chemische Parameter wie der Säuregehalt und der Gehalt an Schadstoffen berücksichtigt. Die Preisspanne der getesteten Öle lag zwischen 7,99 Euro und 27,98 Euro pro Liter, wobei 18 der Produkte ein Bio-Siegel trugen. Wie T-Online berichtet, zeigte der Test, dass nicht jedes Öl die hohen Anforderungen an ein «nativ extra» Olivenöl erfüllte. (Lesen Sie auch: Vollmond Mai 2026 Sternzeichen: im 2026: Blumenmond)
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Belastung der Öle mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH/MOAH), Pestiziden und Weichmachern. Diese Stoffe können auf verschiedenen Wegen in das Olivenöl gelangen, beispielsweise durch den Kontakt mit Schmierölen bei der Produktion oder durch ungeeignete Kunststoffteile. Die Testergebnisse zeigten, dass viele Produkte mehrfach mit Pestiziden belastet waren. Laut Ntv wurden spezialisierte Labore mit der Untersuchung der Öle beauftragt.
Die Testsieger und Verlierer
Nur zwei der 30 getesteten Olivenöle erhielten die Bestnote «sehr gut»:
- «Bio-Natives Olivenöl extra» von Aldi (9,27 Euro pro Liter)
- «Rapunzel Olivenöl nativ extra aus Italien, fruchtig» (19,78 Euro pro Liter)
Diese Produkte überzeugten sowohl bei den Inhaltsstoffen als auch beim Geschmack. Auf der anderen Seite gab es auch einige Verlierer im Test. Sieben Öle dürften laut den Experten gar nicht als «nativ extra» verkauft werden, da sie die Qualitätskriterien nicht erfüllten. Fünf Produkte fielen sogar mit der Note «mangelhaft» durch. (Lesen Sie auch: Newcastle United denkt über Verkauf von Nick…)
Bedeutung des Tests für Verbraucher
Der Test von «Öko-Test» zeigt, dass es beim Kauf von Olivenöl wichtig ist, genauer hinzuschauen. Das Bio-Siegel ist keine Garantie für eine hohe Qualität, und auch teure Marken müssen nicht unbedingt besser sein als günstigere Produkte. Verbraucher sollten sich daher nicht blind auf bekannte Namen verlassen, sondern die Testergebnisse von unabhängigen Instituten wie «Öko-Test» berücksichtigen.
Ein einfacher Test, um gutes Olivenöl zu erkennen, ist die sensorische Prüfung. Ein hochwertiges Olivenöl sollte fruchtig, leicht bitter und eventuell etwas scharf schmecken. Es sollte keine Fehlgerüche oder -geschmäcker aufweisen. Auch die Farbe kann ein Hinweis auf die Qualität sein, wobei grüne Öle oft aus unreifen Oliven gewonnen werden und einen intensiveren Geschmack haben.
Olivenöl: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Ergebnisse des «Öko-Test» sind ein Weckruf für die Olivenöl-Produzenten. Sie zeigen, dass es in vielen Fällen Verbesserungsbedarf gibt, sowohl bei der Qualität der Oliven als auch bei der Verarbeitung und Lagerung des Öls. Auch die Kontrollen müssen verstärkt werden, um sicherzustellen, dass nur Produkte mit der Bezeichnung «nativ extra» verkauft werden, die diese auch verdienen. (Lesen Sie auch: Tierarztpraxis Janine Bahr- Van Gemmert: Buckelwal-Rettung)
Für die Verbraucher bedeutet dies, dass sie weiterhin wachsam sein und sich informieren müssen, um качественное Olivenöl zu finden. Die Testergebnisse von «Öko-Test» können dabei eine wertvolle Hilfe sein. Langfristig könnte der Test dazu beitragen, dass die Qualität von Olivenöl insgesamt steigt und die Verbraucher besser vor Täuschung geschützt werden.

Die Geschichte des Olivenöls
Die Geschichte des Olivenöls reicht Jahrtausende zurück. Bereits in der Antike wurde Olivenöl als wertvolles Nahrungsmittel, Heilmittel und Schönheitsmittel geschätzt. Die alten Griechen und Römer nutzten Olivenöl nicht nur zum Kochen, sondern auch zur Körperpflege und als Brennstoff für Lampen. Im Mittelmeerraum spielte der Anbau von Olivenbäumen und die Produktion von Olivenöl eine wichtige wirtschaftliche Rolle.
Auch heute noch ist der Mittelmeerraum das wichtigste Anbaugebiet für Oliven. Länder wie Spanien, Italien und Griechenland sind bekannt für ihre hochwertigen Olivenöle. Doch auch in anderen Regionen der Welt, beispielsweise in Kalifornien oder Australien, wird mittlerweile Olivenöl produziert. Die Vielfalt an verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen ist groß, sodass für jeden Geschmack das passende Olivenöl zu finden ist. Informationen zur Herkunft und Produktion von Olivenöl finden sich auf Wikipedia. (Lesen Sie auch: VFL Wolfsburg: Eintracht Frankfurt demütigt: Krise beim)
Häufig gestellte Fragen zu olivenöl
Häufig gestellte Fragen zu olivenöl
Welches Olivenöl wurde bei Öko-Test mit «sehr gut» bewertet?
Im aktuellen Test von «Öko-Test» erhielten zwei Olivenöle die Bestnote «sehr gut»: das «Bio-Natives Olivenöl extra» von Aldi und das «Rapunzel Olivenöl nativ extra aus Italien, fruchtig». Beide Produkte überzeugten sowohl bei den Inhaltsstoffen als auch beim Geschmack.
Warum ist die Güteklasse «nativ extra» bei Olivenöl wichtig?
Die Bezeichnung «nativ extra» steht für die höchste Qualitätsstufe bei Olivenöl. Sie garantiert, dass das Öl aus erster Kaltpressung gewonnen wurde und bestimmte Qualitätskriterien erfüllt, wie beispielsweise einen niedrigen Säuregehalt und das Fehlen von Fehlgerüchen und -geschmäckern.
Welche Schadstoffe wurden in den getesteten Olivenölen gefunden?
In vielen der getesteten Olivenöle wurden Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOAH), Pestizide und Weichmacher gefunden. Diese Stoffe können auf verschiedenen Wegen in das Olivenöl gelangen, beispielsweise durch den Kontakt mit Schmierölen bei der Produktion oder durch ungeeignete Kunststoffteile.
Kann man Olivenöl auch zum Braten verwenden?
Ja, Olivenöl kann auch zum Braten verwendet werden, insbesondere wenn es sich um raffiniertes Olivenöl handelt. Natives Olivenöl extra ist hitzebeständig, sollte aber nicht zu stark erhitzt werden, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen und unerwünschte Aromen entstehen können.
Wie lagert man Olivenöl am besten?
Olivenöl sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden, um seine Qualität und Haltbarkeit zu erhalten. Es ist ratsam, das Öl in einer dunklen Glasflasche oder einem Edelstahltank aufzubewahren und es vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze zu schützen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.


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