Iftar Heute: Was steckt hinter dem Fastenbrechen im Ramadan

marc dutroux
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Iftar heute, am 22. Februar 2026, markiert für viele Muslime weltweit ein wichtiges Ereignis: das tägliche Fastenbrechen während des Ramadan. In diesem Jahr fällt der Beginn des Ramadan mit der christlichen Fastenzeit zusammen, was zu interessanten Beobachtungen und Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den religiösen Praktiken führt.

Symbolbild zum Thema Iftar Heute
Symbolbild: Iftar Heute (Bild: Picsum)

Die Bedeutung von Iftar im Ramadan

Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat, in dem Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere weltliche Vergnügungen verzichten. Iftar bezeichnet die Mahlzeit, mit der das tägliche Fasten gebrochen wird. Traditionell beginnt man das Iftar mit Datteln und Wasser, wie es der Prophet Mohammed tat. Danach folgt eine reichhaltige Mahlzeit, die oft im Kreis der Familie oder in der Gemeinschaft eingenommen wird. Das Iftar ist nicht nur eine Gelegenheit, den Hunger zu stillen, sondern auch ein wichtiger sozialer und spiritueller Moment.

Aktuelle Entwicklung: Ramadan und Fastenzeit überschneiden sich

In diesem Jahr beginnt der Ramadan zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit. Dies ist das erste Mal seit fast einem Jahrhundert. Tagesschau.de berichtet am 21. Februar 2026, dass dies zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema Verzicht und Besinnung führt, sowohl bei Muslimen als auch bei Christen. Während Muslime tagsüber fasten, verzichten Christen traditionell auf bestimmte Konsumgüter oder Gewohnheiten. (Lesen Sie auch: Judith Rakers bald im "Tatort"? Ex-Tagesschau-Sprecherin)

Iftar in Baden-Württemberg: Einblicke in die Praxis

Ein Beispiel aus Baden-Württemberg, das auf tagesschau.de erwähnt wird, zeigt, wie Familien den Ramadan begehen. Familie Keskin in Böblingen fastet tagsüber, und die Kinder dürfen an schulfreien Tagen mitmachen. Die Oma bereitet ein üppiges Iftar-Mahl vor, mit gefüllten Weinblättern, Köfte, Salaten und Linsensuppe. Das gemeinsame Essen und die familiäre Atmosphäre stehen im Vordergrund. Der Vater der Familie, Muhammed, betont, dass die Fastenzeit vor allem Familienzeit ist.

Reaktionen und Einordnung

Die Überschneidung von Ramadan und christlicher Fastenzeit bietet eine Gelegenheit, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen nachzudenken. Katholisch.de kommentiert, dass die Bundesregierung zwar muslimischen Gläubigen einen gesegneten Fastenmonat gewünscht hat, ein vergleichbarer Gruß an Christen jedoch ausblieb. Dies wurde als kommunikative Fehlleistung kritisiert, da es die Chance verpasst habe, Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen hervorzuheben.

Iftar heute: Was bedeutet das für die Zukunft?

Die gleichzeitige Ausübung von Ramadan und christlicher Fastenzeit kann das Verständnis und den Respekt zwischen den Religionsgemeinschaften fördern. Indem man sich auf die Gemeinsamkeiten wie Verzicht, Besinnung und Nächstenliebe konzentriert, können Vorurteile abgebaut und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden. Es bleibt zu hoffen, dass solche Überschneidungen in Zukunft bewusster wahrgenommen und kommunikativ genutzt werden, um den interreligiösen Dialog zu fördern. Laut SWR.de stehen in diesem Jahr Verzicht, Besinnung, Innehalten im Alltag, Neuorientierung und gastliche Gemeinschaft im Mittelpunkt. (Lesen Sie auch: Beşiktaş – Göztepe: gegen: Istanbuler Duell im…)

Die Rolle der Gemeinschaft beim Iftar

Das Iftar ist oft ein gemeinschaftliches Ereignis. In vielen muslimischen Gemeinden werden öffentliche Iftar-Mahlzeiten organisiert, bei denen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen, um das Fasten zu brechen. Diese Veranstaltungen fördern den Zusammenhalt und bieten eine Möglichkeit, die islamische Kultur kennenzulernen. Auch in Moscheen finden oft gemeinsame Iftar-Essen statt, bei denen Bedürftige und Reisende willkommen sind.

Praktische Informationen zum Ramadan und Iftar

Der Ramadan beginnt jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt, da er sich nach dem islamischen Mondkalender richtet. Die genauen Zeiten für den Beginn und das Ende des Fastens variieren je nach geografischer Lage. Muslime nutzen spezielle Kalender oder Apps, um die täglichen Gebetszeiten und die Iftar-Zeit zu bestimmen. Es ist üblich, dass die Iftar-Zeit durch den Gebetsruf des Muezzin angekündigt wird.

Die Einhaltung des Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam und somit eine religiöse Pflicht für jeden muslimischen Erwachsenen, sofern keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen. Kinder, Kranke, Reisende und Schwangere oder stillende Frauen sind von der Pflicht zum Fasten befreit. Es gibt jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, inwieweit Kinder an das Fasten herangeführt werden sollten. Einige Familien ermutigen ihre Kinder, an einzelnen Tagen mitzufasten, um sie an die religiöse Praxis heranzuführen, wie es bei Familie Keskin in Böblingen gehandhabt wird. (Lesen Sie auch: Cale Makar führt Kanada ins Olympia-Halbfinale –…)

Traditionelle Speisen beim Iftar

Die Speisen, die beim Iftar serviert werden, variieren je nach Region und kulturellen Vorlieben. In vielen arabischen Ländern sind Datteln, Joghurt und Suppen beliebte Vorspeisen. In der Türkei werden oft Pide (Fladenbrot) und verschiedene Mezze (Vorspeisen) gereicht. In Südasien sind Samosas und Pakoras (frittiertes Gemüse) verbreitet. Unabhängig von den spezifischen Gerichten ist es üblich, dass das Iftar eine reichhaltige und nahrhafte Mahlzeit ist, um den Körper nach dem langen Fastentag wieder mit Energie zu versorgen.

Detailansicht: Iftar Heute
Symbolbild: Iftar Heute (Bild: Picsum)

Beispiele für Iftar-Gerichte weltweit

  • Arabische Welt: Datteln, Laban (Joghurtgetränk), Harira (Marokkanische Suppe), Fattoush (Salat)
  • Türkei: Pide, Mercimek Corbasi (Linsensuppe), Börek (gefülltes Gebäck), verschiedene Mezze
  • Südasien: Samosas, Pakoras, Haleem (Fleischeintopf), Biryani (Reisgericht)
  • Indonesien: Kolak (Dessert mit Bananen und Süßkartoffeln), Es buah (Fruchtcocktail), Nasi goreng (gebratener Reis)

Iftar heute und die Bedeutung des Teilens

Das Teilen von Essen mit anderen hat im Islam einen hohen Stellenwert, besonders während des Ramadan. Viele Muslime spenden einen Teil ihres Vermögens an Bedürftige (Zakat) oder organisieren gemeinsame Iftar-Essen für Arme und Obdachlose. Diese Praxis soll die Solidarität innerhalb der Gemeinschaft stärken und dazu beitragen, dass auch Menschen in Not am Segen des Ramadan teilhaben können. Die Hilfsorganisation Islamic Relief bietet beispielsweise jedes Jahr Ramadan-Pakete für bedürftige Familien an, die Lebensmittel und andere wichtige Güter enthalten.

Ramadan-Kalender 2026: Wichtige Termine

Der Ramadan beginnt voraussichtlich am 18. Februar 2026 und endet am 20. März 2026. Das genaue Datum hängt von der Sichtung der Mondsichel ab. Das Ende des Ramadan wird mit dem Zuckerfest (Eid al-Fitr) gefeiert, einem dreitägigen Fest, das mit Gebeten, Festmahlen und dem Austausch von Geschenken begangen wird. (Lesen Sie auch: Schock für Liverpool: Florian Wirtz fällt kurzfristig)

Wichtige Termine im Ramadan 2026
DatumEreignis
18. Februar 2026Beginn des Ramadan (voraussichtlich)
20. März 2026Ende des Ramadan (voraussichtlich)
21. März 2026Eid al-Fitr (Zuckerfest, voraussichtlich)

Der Ramadan ist eine Zeit der Besinnung, des Gebets und der Nächstenliebe. Muslime auf der ganzen Welt nutzen diese Zeit, um ihre spirituelle Verbindung zu stärken und sich auf die Werte des Islam zu besinnen. Das tägliche Fastenbrechen beim Iftar heute ist ein wichtiger Bestandteil dieser spirituellen Reise.

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Illustration zu Iftar Heute
Symbolbild: Iftar Heute (Bild: Picsum)

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