Google Maps bald ohne Einschränkungen in Südkorea nutzbar

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Südkorea wird bald nicht mehr zu den wenigen Ländern gehören, in denen Google Maps nicht richtig funktioniert. Die Regierung hat nach zwei Jahrzehnten ihren Widerstand aufgegeben und dem Export hochpräziser Kartendaten auf ausländische Server zugestimmt. Das berichtet NBC News.

Symbolbild zum Thema Google
Symbolbild: Google (Bild: Picsum)

Hintergrund der Entscheidung

Die Entscheidung der südkoreanischen Regierung markiert einen Wendepunkt in einer langjährigen Auseinandersetzung. Bereits 2007 und 2016 hatte Südkorea Anträge von Google zur Ausfuhr von Kartendaten abgelehnt. Die Regierung begründete dies mit Sicherheitsbedenken. Nun erfolgte die Genehmigung unter der Auflage strenger Sicherheitsvorkehrungen. (Lesen Sie auch: Paul Ronzheimer: Bürgergeld-Debatte durch TV-Reportage neu)

Auflagen und Einschränkungen

Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr betonte, dass die Genehmigung an die Einhaltung strenger Sicherheitsanforderungen geknüpft sei. Dazu gehört das Unkenntlichmachen militärischer und anderer sicherheitsrelevanter Einrichtungen. Außerdem werden die Längen- und Breitengradkoordinaten für südkoreanisches Territorium auf Produkten wie Google Maps und Google Earth eingeschränkt.

Auswirkungen auf den Wettbewerb

Die Entscheidung dürfte die lokalen Internetgiganten Naver und Kakao treffen, die derzeit den Markt für digitale Kartendienste in Südkorea dominieren. Es wird erwartet, dass die uneingeschränkte Nutzung von Google Maps den Wettbewerb in diesem Sektor verstärken wird. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass die südkoreanische Regierung sich von der Entscheidung einen positiven Impuls für die heimische Wirtschaft verspricht. (Lesen Sie auch: Bayern Dortmund: gegen: Vorentscheidung im Titelrennen?)

Reaktionen von Google und den USA

Google begrüßte die Entscheidung der südkoreanischen Regierung. «Wir begrüßen die heutige Entscheidung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, um eine voll funktionsfähige Google Maps nach Korea zu bringen», sagte Google-Vizepräsident Cris Turner in einer Erklärung gegenüber Reportern. Auch die US-Regierung hatte Seoul aufgefordert, was sie als Diskriminierung von US-Technologieunternehmen bezeichnet, zu beenden. Allgemeine Informationen zu Google Maps sind auf der offiziellen Webseite zu finden.

Was bedeutet das für Nutzer?

Für Nutzer in Südkorea bedeutet die Entscheidung, dass sie künftig eine deutlich verbesserte Version von Google Maps nutzen können. Bisher war die Nutzung von Google Maps in Südkorea aufgrund der fehlenden hochauflösenden Kartendaten stark eingeschränkt. Insbesondere die Navigation und die Suche nach lokalen Unternehmen waren oft ungenau oder unvollständig. (Lesen Sie auch: FC Porto – Arouca: FC gegen: Spannung…)

Ausblick

Es wird erwartet, dass Google in den kommenden Monaten die notwendigen Anpassungen vornehmen wird, um die Sicherheitsanforderungen der südkoreanischen Regierung zu erfüllen. Sobald diese Anpassungen abgeschlossen sind, wird Google Maps in Südkorea in vollem Umfang nutzbar sein. Dies dürfte nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische eine deutliche Verbesserung darstellen.

Detailansicht: Google
Symbolbild: Google (Bild: Picsum)
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