Ulrike Folkerts: Seit 37 Jahren als «Tatort»-Kommissarin

adele neuhauser

Ulrike Folkerts, bekannt als dienstälteste «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal, steht erneut im Fokus der Medien. Anlass ist ihr 37-jähriges Jubiläum im deutschen Fernsehen sowie private Einblicke in ihr Leben mit ihrer Partnerin Katharina Schnitzler. Die Schauspielerin, die 1989 ihr Debüt im «Tatort» feierte, hat sich nicht nur beruflich, sondern auch privat einen Namen gemacht.

Symbolbild zum Thema Ulrike Folkerts
Symbolbild: Ulrike Folkerts (Bild: Pexels)

Ulrike Folkerts: Eine prägende Figur im deutschen Fernsehen

Ulrike Folkerts, geboren 1961 in Kassel, begann ihre Karriere auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schauspielstudium in Hannover erhielt sie 1987 ein Engagement am Staatstheater Oldenburg. Der Durchbruch gelang ihr 1989 mit ihrer Rolle als Lena Odenthal im «Tatort». Wie tagesschau.de berichtet, hat Folkerts mit ihrer authentischen und präzisen Spielweise das Bild von Frauen in Ermittlerrollen nachhaltig geprägt. (Lesen Sie auch: Iga świątek: gegen Karolina Muchova: Wer gewinnt…)

«Tatort»-Debüt vor 37 Jahren

Als Ulrike Folkerts 1989 erstmals als Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal in Aktion trat, war vieles anders. Ihr Look, der Ton in Krimis, ja sogar das Bild von Frauen in Ermittler:innen-Rollen. Heute, 37 Jahre später, ist Folkerts eine der prägendsten Figuren der deutschen Fernsehgeschichte. Ein Blick zurück zeigt, wie sich ihr Aussehen verändert hat, wie Joyn berichtet.

Unfreiwilliges Outing und Beziehung mit Katharina Schnitzler

Im Jahr 1999 wurde Ulrike Folkerts unfreiwillig in den Medien geoutet. Unterkriegen hat sich der «Tatort»-Star davon aber nicht lassen. «Wenn man entdeckt, dass man homosexuell ist, stellt sich das Leben auf den Kopf», sagte Ulrike Folkerts mal in einem Interview. «Das war, wie durch eine Welle geschleudert zu werden.» Mittlerweile ist die «Tatort»-Kommissarin seit über 22 Jahren mit der Künstlerin Katharina Schnitzler glücklich. Kennengelernt haben sich die beiden Frauen bei einer Ausstellung und verantwortlich für diese schicksalhafte Begegnung war ausgerechnet eine Sport-Verletzung. (Lesen Sie auch: Soko Wismar: Neue Folge und Wiederholung im…)

Ihre Partnerin Katharina Schnitzler ist ebenfalls künstlerisch tätig. Die Malerin, Zeichnerin und Fotografin beschreibt ihre Arbeiten als Bilderwelten im «Dazwischen». Laut ihrem Webauftritt ist sie eine «Forscherin» in diesem Zwischenreich: «Der Facettenreichtum allen Seins beinhaltet Momente, in denen alles möglich scheint.» In ihren Gemälden überlagert Schnitzer gern mehrere Texturen und Farbschichten, oft sind die Werke abstrakt, obwohl sie doch dem Leben abgeschaut sind. Sie entstehen aus Beobachtungen des Alltags, in dem die Künstlerin sich bewegt.

Bedeutung von Ulrike Folkerts für die LGBTQ+-Community

Das Outing von Ulrike Folkerts im Jahr 1999 war ein wichtiger Schritt für die Sichtbarkeit von lesbischen Frauen in Deutschland. Indem sie offen zu ihrer Sexualität stand, wurde sie zu einem Vorbild für viele Menschen. In einem Interview mit der «Zeit» sagte sie rückblickend: «Danach war für mich klar, ich trete die Flucht nach vorn an und sage ab sofort, wie es ist. ‚Ja, ich bin lesbisch. Und?'». (Lesen Sie auch: Kathrin Marchand Langlauf: Drama bei Paralympics-Rennen)

Ulrike Folkerts: Was bedeutet das für die Zukunft des «Tatort»?

Mit 37 Jahren im «Tatort» hat Ulrike Folkerts Fernsehgeschichte geschrieben.Fest steht jedoch, dass sie eine Ära geprägt hat und ihr Abschied eine große Lücke hinterlassen würde. Die Kontinuität, die sie verkörpert, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Krimireihe.

Detailansicht: Ulrike Folkerts
Symbolbild: Ulrike Folkerts (Bild: Pexels)
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Symbolbild: Ulrike Folkerts (Bild: Pexels)

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