Barbara Wussow: Karriere, Familie & ‚Traumschiff‘-Rolle 2026

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barbara wussow – Barbara Wussow: Karriere, Familie & 'Traumschiff'-Rolle 2026

Die österreichische Schauspielerin Barbara Wussow prägt seit Jahrzehnten die deutsche Fernsehlandschaft und bleibt auch im März 2026 eine feste Größe. Ihre bemerkenswerte Karriere, die von der „Schwarzwaldklinik“ bis zum „Traumschiff“ reicht, zeugt von Beständigkeit und Talent. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Stationen im Leben und Wirken von Barbara Wussow.

Barbara Wussow, geboren am 28. März 1961 in München, ist eine österreichische Schauspielerin und Autorin. Sie ist die Tochter des berühmten Schauspielerpaares Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf, sowie die Schwester von Alexander Wussow. Ihr beruflicher Werdegang begann ursprünglich im Bereich Bühnen- und Kostümbild, bevor sie sich der Schauspielerei widmete und zu einem festen Bestandteil vieler deutscher Fernsehproduktionen wurde.

Das Wichtigste in Kürze über Barbara Wussow

  • Barbara Wussow wurde am 28. März 1961 in München geboren und ist die Tochter der bekannten Schauspieler Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf.
  • Ihren Durchbruch feierte sie 1985 als Lernschwester Elke in der ZDF-Erfolgsserie „Die Schwarzwaldklinik“.
  • Seit 2018 ist Barbara Wussow als Hoteldirektorin Hanna Liebhold fester Bestandteil der Stammbesetzung von „Das Traumschiff“.
  • Sie ist seit 1990 mit dem Schauspieler Albert Fortell verheiratet und hat zwei Kinder, Nikolaus und Johanna.
  • Neben ihrer Schauspielkarriere engagiert sich Barbara Wussow sozial, unter anderem für das SOS Kinderdorf und die Deutsche Kinderkrebsnachsorge.
  • Ihre Ansichten zu aktuellen Entwicklungen, wie dem Einsatz von Influencern auf dem „Traumschiff“, sind differenziert und zeugen von ihrer Erfahrung in der Branche.
  • Im Jahr 2025 feierte sie ihren 35. Hochzeitstag mit Albert Fortell, ein seltenes Beispiel für Beständigkeit in der Unterhaltungsbranche.

Anfänge und Ausbildung: Der Weg zur Schauspielerei

Barbara Wussow verbrachte ihre frühen Kindheitsjahre in München, bevor sie im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern nach Wien zog. Dort absolvierte sie ihre Schulausbildung und legte 1979 die Matura ab. Zunächst schlug Barbara Wussow einen kreativen, jedoch nicht direkt schauspielerischen Weg ein: Sie studierte Bühnenbild und Kostümbild an der Akademie der bildenden Künste Wien, ein Studium, das sie 1983 mit dem akademischen Grad Magistra Artium abschloss. Während dieser Zeit arbeitete sie zudem als Assistentin des bekannten Bühnenbildners Günther Schneider-Siemssen.

Obwohl ihre Eltern, Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf, sie anfänglich von einer Schauspielkarriere abhalten wollten, da sie die Unsicherheiten des Berufs kannten, folgte Barbara Wussow ihrer inneren Berufung. Sie nahm Schauspielunterricht bei Burgschauspielerin Susi Nicoletti und absolvierte eine Ausbildung an der Wiener Schauspielschule Krauss, die sie mit der Bühnenreifeprüfung beendete. Ihr Theaterdebüt gab sie 1984 an der Seite von Helmut Qualtinger im Theater in der Josefstadt in Wien, was den Beginn ihrer vielseitigen Bühnenlaufbahn markierte.

Der Durchbruch: Barbara Wussow in der „Schwarzwaldklinik“

Der breiten Öffentlichkeit wurde Barbara Wussow 1985 durch ihre Rolle als Lernschwester Elke in der erfolgreichen ZDF-Serie „Die Schwarzwaldklinik“ bekannt. Diese Rolle spielte sie an der Seite ihres Vaters Klausjürgen Wussow, der den Chefarzt Prof. Dr. Brinkmann verkörperte. Was ursprünglich als kleine Rolle begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Part der Serie, der Barbara Wussow einem Millionenpublikum präsentierte. Die Serie wurde zu einem Kultphänomen und prägte die deutsche Fernsehgeschichte nachhaltig. Im Jahr 2005 kehrte sie für das TV-Spezial „Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation“ noch einmal in ihre bekannte Rolle zurück.

Die Zeit bei der „Schwarzwaldklinik“ war für Barbara Wussow prägend und legte den Grundstein für ihre weitere Karriere im Fernsehen. Die Popularität der Serie führte zu zahlreichen weiteren Rollenangeboten, wodurch sie sich als gefragte Schauspielerin etablierte. Ihre Fähigkeit, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen, zeigte sich bereits in dieser frühen Phase ihrer Laufbahn.

„Das Traumschiff“ und weitere prägende Rollen

Nach ihrem Erfolg in der „Schwarzwaldklinik“ wirkte Barbara Wussow in einer Vielzahl weiterer Fernsehfilme, Mehrteilern und Serien mit. Dazu gehören Produktionen wie „Alte Freunde küsst man nicht“, „Geheimnis des Rosengartens“, „Schlosshotel Orth“ und „Um Himmels Willen“. Ihre Vielseitigkeit zeigte sich auch in Auftritten in Krimiserien wie „Mordkommission Istanbul“ und „SOKO 5113“.

Seit 2018 gehört Barbara Wussow zur festen Stammbesetzung der beliebten ZDF-Reihe „Das Traumschiff“. In ihrer Rolle als Hoteldirektorin Hanna Liebhold begleitet sie das Publikum auf zahlreiche Reisen rund um die Welt und hat sich als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Serie etabliert. Diese Position übernahm sie nach dem Ausstieg von Heide Keller, die zuvor 36 Jahre lang die Chefhostess Beatrice verkörperte. Für Barbara Wussow bedeutet die Rolle auf dem „Traumschiff“ nicht nur eine berufliche Konstante, sondern auch die Möglichkeit, viele Länder und Kulturen kennenzulernen. Wie wir bereits in unserem Artikel über Collien Fernandes‘ ‚Traumschiff‘-Ausstieg berichteten, sind Besetzungswechsel in der Serie stets ein Thema, doch Barbara Wussow bleibt eine verlässliche Größe an Bord.

Familie und Privatleben von Barbara Wussow

Das Privatleben von Barbara Wussow ist von bemerkenswerter Beständigkeit geprägt, insbesondere ihre Ehe mit dem Schauspieler Albert Fortell. Die beiden lernten sich 1982 kennen und gaben sich 1990 das Ja-Wort. Im Jahr 2025 feierten sie ihren 35. Hochzeitstag, was in der oft schnelllebigen Unterhaltungsbranche als ein seltenes Beispiel für eine dauerhafte Beziehung gilt. Aus ihrer Ehe gingen zwei Kinder hervor: Sohn Nikolaus, geboren 1998, und Tochter Johanna, geboren 2005.

Barbara Wussow betont immer wieder die große Bedeutung ihrer Familie. Obwohl ihre beruflichen Verpflichtungen, insbesondere die Dreharbeiten für „Das Traumschiff“, oft längere Abwesenheiten mit sich bringen, genießt sie die Zeit mit ihrem Mann und ihren Kindern umso mehr. Ihr Sohn Nikolaus tritt mittlerweile selbst künstlerisch als Zauberkünstler „Nikolaus Fortelni“ in Erscheinung und stand bereits gemeinsam mit seiner Mutter vor der Kamera auf dem „Traumschiff“. Die Familie ist für Barbara Wussow ein wichtiger Anker in ihrem Leben, wie sie in verschiedenen Interviews immer wieder unterstreicht.

Soziales Engagement und literarische Arbeit

Neben ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere engagiert sich Barbara Wussow auch stark im sozialen Bereich. Sie ist Patin des SOS Kinderdorfs in Köszeg, Ungarn, und Botschafterin der Deutschen Kinderkrebsnachsorge Klinik Tannheim, eine Schirmherrschaft, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder Alexander Wussow von ihrem verstorbenen Vater Klausjürgen Wussow übernommen hat. Dieses Engagement zeigt ihre tiefe Verbundenheit mit sozialen Projekten und ihren Wunsch, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

In den letzten Jahren widmet sich Barbara Wussow verstärkt auch literarischen Projekten und Lesungen. Sie genießt den direkten Kontakt zum Publikum und die Möglichkeit, Menschen in den Bann der Sprache zu ziehen. Diese literarische Tätigkeit bietet ihr eine weitere kreative Ausdrucksform abseits der Film- und Fernsehproduktionen. Ihre Vielseitigkeit als Künstlerin wird somit durch ihr soziales Engagement und ihre literarische Arbeit ergänzt.

Herausforderungen und Ansichten zu aktuellen Themen

Barbara Wussow blickt auf eine lange Karriere zurück und hat dabei viele Veränderungen in der Medienlandschaft miterlebt. Ihre Erfahrungen teilt sie offen, beispielsweise in Bezug auf die Besetzung von Influencern in Fernsehproduktionen wie „Das Traumschiff“. Sie zeigt hierfür ein differenziertes Verständnis. Einerseits erkennt sie an, dass Influencer ein jüngeres Publikum erreichen und für mediales Echo sorgen können. Andererseits betont sie die Bedeutung einer fundierten Schauspielausbildung und vergleicht die Situation mit ihren eigenen Anfängen, als auch sie Geduld von Produktionen benötigte. Ihre Haltung spiegelt die Debatte in der Branche wider, wie Tradition und neue Medien am besten miteinander verbunden werden können.

Des Weiteren spricht Barbara Wussow offen über die Herausforderungen des Älterwerdens und die Balance zwischen Berufs- und Familienleben. Sie empfindet Schuldgefühle, wenn sie aufgrund von Dreharbeiten wichtige Familienereignisse verpasst, nutzt aber soziale Medien, um dennoch nah an ihren Kindern zu sein. Diese ehrliche Auseinandersetzung mit persönlichen und beruflichen Themen macht Barbara Wussow zu einer nahbaren Persönlichkeit. Wie auch in unserem Artikel über „In aller Freundschaft“ thematisiert, sind die Lebenswege von Schauspielern oft von solchen Abwägungen geprägt.

Videoempfehlung: Ein Blick hinter die Kulissen von ‚Das Traumschiff‘ mit Barbara Wussow

Filmografie: Ausgewählte Werke

Die Karriere von Barbara Wussow ist reich an prägenden Rollen in Film und Fernsehen. Diese Tabelle gibt einen Überblick über einige ihrer wichtigsten Projekte und die Jahre ihrer Mitwirkung:

Jahr(e)TitelRolleAnmerkungen
1985–1989, 2005Die SchwarzwaldklinikLernschwester ElkeZDF-Erfolgsserie
Seit 2018Das TraumschiffHoteldirektorin Hanna LiebholdZDF-Reihe
1999–2000Schlosshotel OrthVerschiedene RollenFernsehserie
2003Mein Mann, mein Leben und duHauptrolleFernsehfilm
2011, 2012, 2014Jedermann (Berliner Festspiele)BuhlschaftTheaterrolle
2015Karl-May-Spiele Bad Segeberg: Im Tal des TodesSenorita MirandaTheater

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Barbara Wussow

Wann wurde Barbara Wussow geboren?
Barbara Wussow wurde am 28. März 1961 in München geboren.
Wer sind die Eltern von Barbara Wussow?
Ihre Eltern sind die bekannten Schauspieler Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf.
Welche Rolle spielt Barbara Wussow auf dem „Traumschiff“?
Auf dem „Traumschiff“ verkörpert Barbara Wussow seit 2018 die Rolle der Hoteldirektorin Hanna Liebhold.
Ist Barbara Wussow verheiratet und hat sie Kinder?
Ja, Barbara Wussow ist seit 1990 mit dem Schauspieler Albert Fortell verheiratet. Sie haben zwei Kinder, Sohn Nikolaus und Tochter Johanna.
In welchen weiteren bekannten Serien spielte Barbara Wussow mit?
Neben dem „Traumschiff“ und der „Schwarzwaldklinik“ war Barbara Wussow unter anderem in Serien wie „Schlosshotel Orth“, „Um Himmels Willen“ und in verschiedenen „Rosamunde Pilcher“-Verfilmungen zu sehen.
Engagiert sich Barbara Wussow sozial?
Ja, Barbara Wussow ist Patin des SOS Kinderdorfs in Köszeg (Ungarn) und Botschafterin der Deutschen Kinderkrebsnachsorge Klinik Tannheim.

Fazit: Barbara Wussow – Eine bleibende Präsenz

Barbara Wussow hat sich über Jahrzehnte hinweg als feste Größe in der deutschsprachigen Schauspielwelt etabliert. Ihre Rollen in prägenden Serien wie der „Schwarzwaldklinik“ und „Das Traumschiff“ haben sie zu einem vertrauten Gesicht für Millionen von Zuschauern gemacht. Ihre Karriere ist ein Beispiel für Beständigkeit und die Fähigkeit, sich den Veränderungen der Branche anzupassen. Mit ihrem Engagement für soziale Projekte und ihrer Leidenschaft für die Literatur zeigt Barbara Wussow zudem eine facettenreiche Persönlichkeit, die weit über ihre Bildschirmpräsenz hinausreicht. Auch im Jahr 2026 bleibt Barbara Wussow eine relevante und geschätzte Persönlichkeit, deren Wirken sowohl auf als auch abseits der Bühne Beachtung verdient.

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