Erik Lesser: Deutsche Biathleten nachträglich mit Gold

Emma Thompson
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Erik Lesser und seine Teamkollegen Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp erlebten eine späte, aber umso emotionalere Genugtuung: Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten sie endlich die Goldmedaille in der Staffel. Die nachträgliche Ehrung wurde notwendig, nachdem die russische Mannschaft aufgrund von Dopingvergehen disqualifiziert wurde.

Symbolbild zum Thema Erik Lesser
Symbolbild: Erik Lesser (Bild: Picsum)

Hintergrund: Doping und späte Gerechtigkeit für Erik Lesser und Team

Der Fall zog sich über Jahre hin. Der russische Biathlet Jewgeni Ustjugow wurde des Dopings überführt, und seine Einsprüche scheiterten vor allen gerichtlichen Instanzen. Dies führte zur Aberkennung der Goldmedaille für das russische Quartett und zur nachträglichen Ehrung der deutschen Mannschaft. Deutschland rückte somit vom Silber- auf den Goldrang vor. (Lesen Sie auch: Köln – Hoffenheim: gegen: Last-Minute-Änderung)

Die Zeremonie: Emotionale Momente in Italien

Die feierliche Übergabe der Goldmedaillen an Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp fand im Rahmen der aktuellen Winterspiele in Italien statt. Die deutsche Hymne wurde gespielt, und die Athleten konnten den verdienten Triumph endlich genießen. Erik Lesser beschrieb die Siegerehrung als sehr schön und emotional und betonte die Bedeutung von Gerechtigkeit im Sport. Laut Nachrichtenleicht wurden auch die anderen Medaillen neu vergeben: Österreich erhielt Silber, Norwegen Bronze.

Reaktionen und Stimmen

Die Reaktionen auf die nachträgliche Ehrung fielen gemischt aus. Während die deutschen Biathleten ihre Genugtuung zum Ausdruck brachten, zeigte sich der russische Ex-Biathlet Anton Schipulin wenig einsichtig. Auf die Frage des russischen Senders Match TV, ob er die Medaille zurückgeben werde, antwortete er: «Nein, wozu? Ich habe sie erkämpft. Sie ist meine, ich werde sie nicht zurückgeben.» Dieser Kommentar verdeutlicht die unterschiedlichen Perspektiven auf den Dopingfall und seine Konsequenzen. (Lesen Sie auch: Bayern – Eintracht Frankfurt: gegen: Kommt die…)

Erik Lesser und die bittere Erinnerung an Pyeongchang 2018

Neben der späten Goldmedaille gibt es für Erik Lesser auch bittere Olympia-Erinnerungen. Wie Sport1 berichtet, jährte sich am 20. Februar 2026 ein besonders frustrierender Moment zum achten Mal. Bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang verpassten die deutschen Biathleten um Laura Dahlmeier, Arnd Peiffer, Erik Lesser und Vanessa Hinz in der Mixed-Staffel eine mögliche Goldmedaille. Nach einem Einbruch von Peiffer und einem kontroversen Finish reichte es nicht für den erhofften Triumph.

Was bedeutet das? Ein Blick auf die Konsequenzen

Der Fall Ustjugow und die nachträgliche Ehrung der deutschen Biathleten verdeutlichen die langfristigen Konsequenzen von Dopingvergehen. Nicht nur die betroffenen Athleten, sondern auch ganze Mannschaften und Nationen leiden unter den Folgen. Die späte Gerechtigkeit für Erik Lesser und sein Team sendet ein wichtiges Signal: Doping lohnt sich nicht, und Ehrlichkeit im Sport wird letztendlich belohnt. (Lesen Sie auch: Dorothea Wierer beendet Karriere: Abschied)

Detailansicht: Erik Lesser
Symbolbild: Erik Lesser (Bild: Picsum)

Die Entwicklung im Überblick

EreignisDatum
Olympische Winterspiele in Sotschi2014
Dopingvergehen von Jewgeni Ustjugow
Aberkennung der Goldmedaille für Russland
Nachträgliche Ehrung der deutschen BiathletenFebruar 2026
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Illustration zu Erik Lesser
Symbolbild: Erik Lesser (Bild: Picsum)

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