Influencer Marketing: Studie sieht mehr Planbarkeit für 2026

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Influencer Marketing wird im Jahr 2026 planbarer und strategischer. Das zeigt eine aktuelle Studie, laut der Unternehmen langfristige Partnerschaften bevorzugen und Instagram weiterhin als wichtigsten Kanal für Conversions ansehen. Dies deutet auf eine Reife des Marktes hin, in dem es weniger um kurzfristige Aktionen und mehr um nachhaltige Strategien geht.

Symbolbild zum Thema Influencer Marketing
Symbolbild: Influencer Marketing (Bild: Picsum)

Hintergrund: Die Entwicklung des Influencer Marketings

Influencer Marketing hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Was einst als unkonventionelle Marketingtaktik begann, ist heute ein fester Bestandteil vieler Marketingstrategien. Unternehmen erkennen zunehmend den Wert von Influencern, um ihre Zielgruppen authentisch und effektiv zu erreichen. Die Frühphase war oft von Spontaneität und kurzfristigen Kampagnen geprägt. Doch der Markt professionalisiert sich zunehmend. Unternehmen setzen vermehrt auf datenbasierte Entscheidungen, um den Erfolg ihrer Kampagnen zu messen und zu optimieren. Dies führt zu einer wachsenden Notwendigkeit für Planbarkeit und wiederholbare Prozesse.

Aktuelle Entwicklung: Mehr Planbarkeit und Fokus auf Short-Video

Der «State of German Influencer Marketing Report 2026“ von MAI Xpose 360 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Influencer Marketing e.V. und Hype Auditor zeigt, dass 60 Prozent der Unternehmen 2026 steigende Investitionen ins Influencer Marketing planen, während 40 Prozent ihre Budgets stabil halten. Wie das PR-Journal berichtet, sehen 85 Prozent der befragten Marktteilnehmer einen mittleren oder starken Einfluss auf ihre Budgetplanung. Dies deutet auf einen wachsenden wirtschaftlichen Druck hin, der eine effizientere und planbarere Nutzung von Influencer Marketing erfordert.

Ein weiterer wichtiger Trend ist die Dominanz von Short-Video-Formaten. Laut der Studie setzen 90 Prozent der Unternehmen auf Short-Videos, gefolgt von Stories mit 74 Prozent. User Generated Content spielt mit 32 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Für Conversions bleibt Instagram mit 91 Prozent die wichtigste Plattform, gefolgt von TikTok mit 53 Prozent und YouTube mit 22 Prozent. (Lesen Sie auch: NBA Standings: Celtics stürmen in Power Rankings…)

Markus Kellermann, CMO der MAI Group, betont, dass der Markt erwachsener wird: «Weniger Aktionismus, mehr Planbarkeit und wiederholbare Setups seien 2026 der Schlüssel, um Brand-Wirkung und Performance gleichzeitig zu liefern.»

SharkNinja setzt auf Influencer für den Ninja Creami

Auch wenn der Markt reifer wird, bleiben Produkt-Launches ein wichtiger Anwendungsfall für Influencer Marketing. Ein Beispiel dafür ist der Hersteller SharkNinja, der laut Manager Magazin beim Launch des Ninja Creami in Mexiko auf Influencer setzte, um Begehrlichkeiten zu wecken.

Was bedeutet das für die Zukunft des Influencer Marketings?

Die Entwicklung hin zu mehr Planbarkeit und Professionalisierung im Influencer Marketing bedeutet, dass Unternehmen ihre Strategien überdenken und anpassen müssen. Es reicht nicht mehr aus, einfach nur auf kurzfristige Aktionen zu setzen. Stattdessen sind langfristige Partnerschaften, datenbasierte Entscheidungen und eine klare Zielsetzung gefragt. Unternehmen, die diese Trends erkennen und umsetzen, werden in der Lage sein, das volle Potenzial des Influencer Marketings auszuschöpfen und ihre Marketingziele effektiver zu erreichen.

Die Verlagerung hin zu Short-Video-Formaten erfordert zudem, dass Unternehmen ihre Inhalte entsprechend anpassen. Kurze, prägnante und unterhaltsame Videos sind gefragt, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen und Conversions zu generieren. Auch die Auswahl der richtigen Plattformen ist entscheidend. Instagram bleibt zwar wichtig, aber auch TikTok gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen. (Lesen Sie auch: Juventus Galatasaray: gegen: Europäische Top-Klubs)

Die Rolle des Bundesverbands Influencer Marketing e.V.

Der Bundesverband Influencer Marketing e.V. spielt eine wichtige Rolle bei der Professionalisierung des Marktes. Er setzt sich für transparente Standards und Richtlinien ein und unterstützt Unternehmen und Influencer bei der Umsetzung erfolgreicher Kampagnen. Durch Studien und Reports liefert der Verband wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends und Entwicklungen im Influencer Marketing.

Herausforderungen und Chancen

Trotz der wachsenden Planbarkeit und Professionalisierung gibt es im Influencer Marketing weiterhin Herausforderungen. Eine der größten Herausforderungen ist die Messung des Return on Investment (ROI). Viele Unternehmen tun sich schwer, den Erfolg ihrer Kampagnen eindeutig zu quantifizieren. Hier sind datenbasierte Analysen und eine klare Definition der Zielsetzung entscheidend.

Eine weitere Herausforderung ist die Authentizität. Konsumenten sind zunehmend kritischer gegenüber gesponserten Inhalten und erkennen schnell, wenn ein Influencer nicht authentisch ist. Unternehmen müssen daher darauf achten, mit Influencern zusammenzuarbeiten, die ihre Werte und ihre Zielgruppe teilen. Langfristige Partnerschaften können hier helfen, Vertrauen aufzubauen und die Authentizität zu stärken.

Detailansicht: Influencer Marketing
Symbolbild: Influencer Marketing (Bild: Picsum)

Trotz dieser Herausforderungen bietet Influencer Marketing Unternehmen nach wie vor große Chancen. Durch die gezielte Ansprache von Zielgruppen, die authentische Kommunikation und die kreative Gestaltung von Inhalten können Unternehmen ihre Markenbekanntheit steigern, Conversions generieren und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. (Lesen Sie auch: Atalanta Bergamo will gegen Dortmund Rückstand aufholen)

Influencer Marketing: Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft des Influencer Marketings wird von weiteren Professionalisierung, datenbasierter Entscheidungsfindung und einer stärkeren Fokussierung auf Authentizität geprägt sein. Unternehmen werden vermehrt auf langfristige Partnerschaften setzen und ihre Kampagnen noch stärker auf die Bedürfnisse und Interessen ihrer Zielgruppen ausrichten. Auch neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Virtual Reality werden im Influencer Marketing eine immer größere Rolle spielen. Sie ermöglichen es Unternehmen, noch personalisiertere und interaktivere Erlebnisse für ihre Zielgruppen zu schaffen.

Die wichtigsten Plattformen im Influencer Marketing

Obwohl Instagram weiterhin die wichtigste Plattform für Conversions im Influencer Marketing ist, gewinnen auch andere Plattformen zunehmend an Bedeutung. TikTok ist insbesondere bei jüngeren Zielgruppen sehr beliebt und bietet Unternehmen die Möglichkeit, virale Kampagnen zu starten. YouTube ist ideal für längere Videoinhalte und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen ausführlich zu präsentieren. Auch Plattformen wie LinkedIn und Twitter können im Influencer Marketing eine Rolle spielen, insbesondere bei der Ansprache von B2B-Zielgruppen.

Die Wahl der richtigen Plattform hängt von der Zielgruppe, den Zielen der Kampagne und den Inhalten ab. Unternehmen sollten daher ihre Zielgruppe genau analysieren und die Plattformen auswählen, die am besten geeignet sind, um diese zu erreichen.

Tabelle: Plattformnutzung im Influencer Marketing

Plattform Nutzung (laut Studie) Zielgruppe Inhalte
Instagram 91% (für Conversions) Breit gefächert, Fokus auf Lifestyle, Mode, Beauty Fotos, Stories, Reels, Videos
TikTok 53% (für Conversions) Jüngere Zielgruppen (Gen Z) Kurze, unterhaltsame Videos
YouTube 22% (für Conversions) Breit gefächert, Fokus auf Unterhaltung, Bildung Längere Videos, Tutorials, Vlogs
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Symbolbild: Influencer Marketing (Bild: Picsum)

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