Inhalt
- 1 Hintergrund: Bundeswehreinsatz in Jordanien
- 2 Der Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager
- 3 Reaktionen auf den Angriff
- 4 Auswirkungen und Ausblick
- 5 Die Rolle Jordaniens in der Region
- 6 FAQ zu jordanien bundeswehr feldlager
- 7 Häufig gestellte Fragen zu jordanien bundeswehr feldlager
- 7.1 Was genau ist das jordanien bundeswehr feldlager?
- 7.2 Warum ist die Bundeswehr in Jordanien stationiert?
- 7.3 Gab es bei dem Raketenangriff Verletzte oder Tote?
- 7.4 Wie geht es nach dem Angriff auf das jordanien bundeswehr feldlager weiter?
- 7.5 Wer hat den Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager verübt?
Bei einem Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt al-Asrak in Jordanien ist am 10. März 2026 auch das von der Bundeswehr genutzte Feldlager getroffen worden. Dieser Vorfall ereignet sich inmitten einer ohnehin angespannten Lage im Nahen Osten und wirft Fragen nach der Sicherheit deutscher Truppen in der Region auf. Die Hintergründe und Folgen des Angriffs sind Gegenstand aktueller Untersuchungen.

Hintergrund: Bundeswehreinsatz in Jordanien
Die Bundeswehr unterhält im jordanischen al-Asrak ein Feldlager, das Teil eines Luftwaffenstützpunktes ist. Dieser Stützpunkt dient primär der Unterstützung der internationalen Anti-Terror-Koalition. Deutsche Soldaten sind dort stationiert, um mit Tankflugzeugen die Koalitionstruppen zu versorgen. Die Bundeswehr ist seit mehreren Jahren in Jordanien präsent. Aufgrund der eskalierenden Lage im Nahen Osten wurde das Personal in al-Asrak vorsorglich reduziert. Zuvor war dort eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten stationiert. (Lesen Sie auch: Salmonellen-Alarm: Netto ruft PutenHackfleisch zurück)
Der Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager
In der Nacht zum 10. März 2026 wurde das jordanien bundeswehr feldlager in al-Asrak offenbar mit ballistischen Raketen aus dem Iran angegriffen. Nach Informationen des Spiegel wurde auch der deutsche Teil des jordanischen Luftwaffenstützpunktes getroffen, auf dem auch die U.S. Air Force stationiert ist. Demnach wurde bei dem Einschlag ein Unterkunftsgebäude des deutschen Kontingents getroffen. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden, da sich die deutschen Soldatinnen und Soldaten zur Zeit der Attacke in den Schutzräumen befanden.
Es ist noch unklar, ob die Raketen selbst auf der Basis einschlugen oder ob Trümmerteile von zuvor von der Flugabwehr abgefangenen Geschossen auf dem Militärgelände niedergingen. Da die Amerikaner das Camp mit ihrer Flugabwehr schützen, galt al-Azraq bisher als relativ sicher. (Lesen Sie auch: Carina Edlingerova: Paralympics-Star spricht)
Reaktionen auf den Angriff
Die Bundesregierung hat den Angriff auf das jordanien bundeswehr feldlager in Jordanien scharf verurteilt. Außenministerin Annalena Baerbock betonte, dass solche Attacken inakzeptabel seien und die Stabilität der Region gefährdeten. Verteidigungsminister Boris Pistorius sicherte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls zu. Auch von Seiten der Opposition gab es Kritik. Unionsfraktionsvize Johann Wadephul forderte eine klare Reaktion auf den Angriff und eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen für die deutschen Soldaten in Jordanien.
Der Angriff erfolgte kurz vor dem Abflug von Außenminister Johann Wadephul (CDU) nach einem überraschenden Kurzbesuch in Israel. Während das Militär-Transportflugzeug der Bundeswehr am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stand, gab es eine Vorwarnung vor einem neuen Raketenangriff aus dem Iran. Wadephul und begleitende Personen mussten daraufhin das Flugzeug wieder verlassen und sich im Laufschritt in Richtung eines Schutzbunkers begeben. Kurz darauf kam die Entwarnung. Beim Wiedereinsteigen sagte Wadephul «Alles wohlauf hier!» und zeigte mit dem Daumen nach oben. tagesschau.de berichtete über den Vorfall. (Lesen Sie auch: Fritz Smart Thermo 303: Das neue, kompakte…)
Auswirkungen und Ausblick
Der Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager könnte Auswirkungen auf die zukünftige Ausrichtung des Bundeswehreinsatzes in Jordanien haben. Es ist denkbar, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und die Truppenstärke erneut reduziert wird. Zudem könnte der Vorfall die Debatte über die deutsche Beteiligung an der Anti-Terror-Koalition neu entfachen. Kritiker fordern bereits seit längerem einen Abzug der Bundeswehr aus der Region.
Die deutsche Luftwaffe unterstützt von Al-Asrak aus eine internationale Anti-Terror-Koalition mit Tankflugzeugen. Angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten hatte die Bundeswehr das Personal in Al-Asrak bereits vorsorglich reduziert. Zuvor war dort eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten stationiert. Da die Amerikaner das Camp mit ihrer Flugabwehr schützen, galt Al-Asrak bisher als relativ sicher. (Lesen Sie auch: Markus Söder: unter Druck? Kommunalwahl-Ergebnisse belasten)

Die Rolle Jordaniens in der Region
Jordanien spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Sicherheitspolitik. Das Land grenzt an Syrien, Irak, Saudi-Arabien und Israel und ist ein enger Verbündeter der USA und Europas. Jordanien ist Teil der internationalen Anti-Terror-Koalition und unterstützt die Bemühungen zurStabilisierung der Region. Das Land steht jedoch auch vor großen Herausforderungen, wie der Bewältigung der Flüchtlingskrise und der Bekämpfung des Terrorismus.
FAQ zu jordanien bundeswehr feldlager
Häufig gestellte Fragen zu jordanien bundeswehr feldlager
Was genau ist das jordanien bundeswehr feldlager?
Das jordanien bundeswehr feldlager ist ein Stützpunkt der Bundeswehr auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Asrak in Jordanien. Es dient hauptsächlich zur Unterstützung der internationalen Anti-Terror-Koalition, insbesondere durch die Bereitstellung von Tankflugzeugen. Deutsche Soldaten sind dort stationiert, um diese Aufgaben zu erfüllen.
Warum ist die Bundeswehr in Jordanien stationiert?
Die Bundeswehr ist in Jordanien stationiert, um die internationale Anti-Terror-Koalition im Kampf gegen den IS zu unterstützen. Die Tankflugzeuge der Bundeswehr ermöglichen es den Koalitionstruppen, ihre Einsätze in der Region durchzuführen, ohne aufzutanken. Dieser Einsatz ist Teil des deutschen Engagements zur Stabilisierung der Region.
Gab es bei dem Raketenangriff Verletzte oder Tote?
Nein, nach aktuellem Stand gab es bei dem Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager keine Verletzten oder Toten. Die deutschen Soldaten befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Schutzräumen, wodurch sie vor den Raketen geschützt waren. Dies ist der schnellen Reaktion der Soldaten zu verdanken.
Wie geht es nach dem Angriff auf das jordanien bundeswehr feldlager weiter?
Die Bundesregierung hat eine umfassende Untersuchung des Angriffs angekündigt. Es ist zu erwarten, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Asrak verstärkt werden. Zudem könnte der Vorfall Auswirkungen auf die zukünftige Ausrichtung des Bundeswehreinsatzes in Jordanien haben, einschließlich einer möglichen Reduzierung der Truppenstärke.
Wer hat den Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager verübt?
Nach aktuellem Kenntnisstand wird vermutet, dass der Raketenangriff auf das jordanien bundeswehr feldlager vom Iran verübt wurde. Eine offizielle Bestätigung hierfür steht jedoch noch aus. Die Hintergründe des Angriffs sind Gegenstand laufender Untersuchungen durch die zuständigen Behörden.


Be the first to comment