Judith Rakers bald im «Tatort»? Ex-Tagesschau-Sprecherin

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Die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin Judith Rakers überrascht mit neuen beruflichen Plänen: Sie könnte sich künftig als Drehbuchautorin für die beliebte ARD-Krimireihe «Tatort» versuchen. Im Gespräch ist das Projekt durch ihren Podcast mit Ariana Baborie gekommen.

Symbolbild zum Thema Judith Rakers
Symbolbild: Judith Rakers (Bild: Picsum)

Judith Rakers: Vom Nachrichtenstudio zum «Tatort»?

Judith Rakers, einem Millionenpublikum vor allem als langjährige Sprecherin der «Tagesschau» bekannt, hat sich nach ihrem Abschied von der Nachrichtensendung neuen Projekten zugewandt. Neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin und Unternehmerin («Judiths kleine Farm») scheint sie nun auch Gefallen an kreativeren Aufgaben gefunden zu haben. Der «Tatort», Deutschlands älteste und populärste Krimireihe, bietet dafür eine interessante Plattform. Seit 1970 flimmern die Krimis über die Bildschirme, produziert von verschiedenen ARD-Anstalten, die jeweils eigene Ermittlerteams und regionale Schwerpunkte haben. Diese Vielfalt macht den «Tatort» zu einem Spiegel der deutschen Gesellschaft und ihrer regionalen Besonderheiten.

Aktuelle Entwicklung: Ein «Tatort»-Auftritt für Ariana Baborie?

Ausgangspunkt der aktuellen Spekulationen ist der Podcast «Baborie & Rakers – Was war los gewesen?», den Judith Rakers gemeinsam mit Radiomoderatorin Ariana Baborie betreibt. In einer der letzten Folgen kam die Sprache auf Babories Wunsch, einmal eine Wasserleiche im «Tatort» zu spielen. Wie Bunte.de berichtet, erhielt Baborie daraufhin sogar eine Nachricht vom offiziellen Instagram-Account der «Tatort»-Reihe mit dem Tenor: «Bewerbung eingegangen». (Lesen Sie auch: Wo wird Teilnehmer: 1. FSV Mainz 05…)

Judith Rakers zeigte sich begeistert von dieser Entwicklung. «Das wäre ja irre, wenn dieser Podcast jetzt dazu führt, dass du eine Wasserleiche spielen darfst», wird sie zitiert. Allerdings räumte Baborie ein, dass das Spielen einer Leiche gewisse Herausforderungen mit sich bringt: «Wenn du eine Leiche spielst, musst du extrem gut deinen Atem kontrollieren können.»

Judith Rakers als «Tatort»-Autorin: Mehr als nur eine Idee?

Die Idee, dass Judith Rakers selbst zum «Tatort» beitragen könnte, geht jedoch über die Vermittlung eines potenziellen Auftritts für ihre Podcast-Partnerin hinaus. Wie TV Spielfilm berichtet, kann sich die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin offenbar durchaus vorstellen, Drehbücher für den «Tatort» zu schreiben. Ob es sich dabei lediglich um eine vage Idee oder konkrete Pläne handelt, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch, dass Rakers‘ Affinität zum «Tatort» und ihre Kreativität durchaus Potenzial für ein solches Projekt bieten.

Was bedeutet das? Ein Ausblick

Sollte Judith Rakers tatsächlich Drehbücher für den «Tatort» schreiben, wäre dies ein bemerkenswerter Karriereschritt. Es würde zeigen, dass sie sich nicht auf ihre Rolle als Nachrichtensprecherin festlegen lässt, sondern bereit ist, neue Wege zu gehen und ihre kreativen Talente zu entfalten. Für den «Tatort» selbst könnte dies eine willkommene Bereicherung sein. Rakers‘ journalistischer Hintergrund und ihr Gespür für gesellschaftliche Themen könnten frische Perspektiven und neue Erzählansätze in die Krimireihe einbringen.Die Tatsache, dass Judith Rakers öffentlich darüber spricht, deutet jedoch darauf hin, dass sie es zumindest ernsthaft in Erwägung zieht. Und wer weiß, vielleicht sehen wir Ariana Baborie ja tatsächlich bald als Wasserleiche im «Tatort» – vermittelt durch den Podcast von Judith Rakers. (Lesen Sie auch: Listerien-Alarm: Gorgonzola-Rückruf bei Aldi, Kaufland)

Die Bedeutung des «Tatort» für das deutsche Fernsehen

Der «Tatort» ist mehr als nur eine Krimireihe – er ist ein kulturelles Phänomen. Seit über 50 Jahren begeistert er ein Millionenpublikum und prägt die deutsche Fernsehlandschaft. Die einzelnen Folgen spiegeln oft aktuelle gesellschaftliche Probleme wider und regen zu Diskussionen an. Die Vielfalt der Ermittlerteams und Drehorte sorgt dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Der «Tatort» ist ein fester Bestandteil des deutschen Fernsehens und wird es wohl auch in Zukunft bleiben.

Die Produktionsweise des «Tatort» ist ebenso vielfältig wie seine Inhalte. Jede der neun Landesrundfunkanstalten der ARD steuert eigene Produktionen bei, was zu einer breiten Palette an Stilen, Themen und Ermittlerpersönlichkeiten führt. Diese regionale Vielfalt ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des «Tatort». Von den beschaulichen Fällen im Münsteraner «Tatort» bis zu den düsteren Verbrechen in den Großstädten bietet die Reihe ein breites Spektrum an Unterhaltung.

Der «Tatort» hat im Laufe der Jahre zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler zu Stars gemacht. Götz George, Klaus J. Behrendt, Miroslav Nemec und viele andere haben mit ihren Rollen als Ermittler Fernsehgeschichte geschrieben. Auch hinter der Kamera arbeiten viele talentierte Menschen, die dafür sorgen, dass der «Tatort» Woche für Woche ein Millionenpublikum begeistert. Einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Entwicklung des «Tatort» bietet die offizielle Webseite des Ersten. (Lesen Sie auch: Iftar Duasi: Was steckt hinter dem Gebet…)

Judith Rakers: Eine vielseitige Karriere

Judith Rakers hat sich im Laufe ihrer Karriere als äußerst vielseitig erwiesen. Nach ihrem Studium der Journalistik und Kommunikationswissenschaften arbeitete sie zunächst als Radiomoderatorin, bevor sie 2005 zur «Tagesschau» wechselte. Dort präsentierte sie über 18 Jahre lang die Nachrichten und wurde zu einem der bekanntesten Gesichter der Sendung. Neben ihrer Tätigkeit als Nachrichtensprecherin moderierte Judith Rakers zahlreiche Galas und Veranstaltungen und engagierte sich für verschiedene soziale Projekte.

Detailansicht: Judith Rakers
Symbolbild: Judith Rakers (Bild: Picsum)

Nach ihrem Abschied von der «Tagesschau» im Jahr 2024 widmet sich Judith Rakers verstärkt ihren eigenen Projekten. Dazu gehört unter anderem ihr bereits erwähntes Buch «Judiths kleine Farm», in dem sie ihre Erfahrungen als Selbstversorgerin schildert. Außerdem betreibt sie einen gleichnamigen Online-Shop, in dem sie Produkte aus eigener Herstellung verkauft. Mit ihrem Podcast «Baborie & Rakers – Was war los gewesen?» hat sie zudem ein neues Format gefunden, in dem sie ihre journalistische Erfahrung mit ihrer unterhaltsamen Seite verbinden kann.

Die folgende Tabelle zeigt einige Stationen und Engagements von Judith Rakers: (Lesen Sie auch: Antoinette Rijpma-De Jong holt Gold über 1500…)

ZeitraumTätigkeit/Engagement
Bis 2003Radiomoderatorin
2005 – 2024Sprecherin der «Tagesschau»
Seit 2020Autorin und Unternehmerin («Judiths kleine Farm»)
Seit 2024Podcast «Baborie & Rakers – Was war los gewesen?»
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