Lawine Südtirol: Zwei Tote, deutsche unter Verletzten

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Eine Lawine in Südtirol hat am heutigen Tag mehrere Alpinisten überrascht und verschüttet. Bei dem Unglück in den Stubaier Alpen kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Mehrere weitere Wintersportler wurden verletzt, darunter auch deutsche Staatsbürger. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Verschütteten zu bergen. Lawine Südtirol steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)
Datum/UhrzeitHeutiger Tag, 11:40 Uhr
OrtHohe Ferse, nahe Ratschings, Stubaier Alpen, Südtirol, 2.669 Meter Höhe
Art des EinsatzesLawinenunglück, Bergung von Verschütteten
Beteiligte KräfteItalienische Bergwacht, über 60 Helfer, mehrere Hubschrauber
Verletzte/ToteZwei Tote (aus der Region), fünf Verletzte (darunter drei Deutsche), eine Schwerverletzte
SachschadenUnbekannt
ErmittlungsstandLaufende Untersuchungen zur Ursache der Lawine
ZeugenaufrufNein

Chronologie des Lawinenunglücks in Südtirol

11:40 Uhr
Lawinenabgang

Ein Schneebrett löste sich an der Hohen Ferse und erfasste etwa zwei Dutzend Tourengeher.

Kurz nach 11:40 Uhr
Alarmierung der Rettungskräfte

Ein Notruf ging bei der italienischen Bergwacht ein.

Unmittelbar danach
Eintreffen der Einsatzkräfte

Über 60 Helfer und mehrere Hubschrauber begannen mit der Suche nach den Verschütteten.

Im Laufe des Nachmittags
Bergung der Opfer

Zwei Tote wurden geborgen, fünf Verletzte, darunter eine Schwerverletzte, wurden ins Krankenhaus gebracht. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Sieben Tote – Gefahr in…)

Was ist bisher bekannt?

Eine Lawine hat sich am heutigen Tag gegen 11:40 Uhr an der Hohen Ferse in den Stubaier Alpen, nahe Ratschings in Südtirol, gelöst. Das Schneebrett erfasste etwa zwei Dutzend Skitourengeher auf einer Höhe von 2.450 Metern. Zwei Männer aus der Region kamen ums Leben. Fünf weitere Skifahrer, darunter drei deutsche Staatsangehörige, wurden verletzt. Eine 26-jährige Italienerin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.

Das ist passiert

  • Eine Lawine löste sich an der Hohen Ferse in Südtirol.
  • Zwei Skitourengeher kamen ums Leben.
  • Fünf weitere wurden verletzt, darunter drei Deutsche.
  • Eine Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus geflogen.
  • Über 60 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Wie kam es zu dem Lawinenunglück in Südtirol?

Das Schneebrett löste sich an einem Steilhang in hochalpinem Gelände unweit des Gipfels der Hohen Ferse. Die genauen Ursachen für den Lawinenabgang sind derzeit noch Gegenstand von Untersuchungen. Es wird vermutet, dass die Kombination aus Neuschnee, milden Temperaturen und der Beschaffenheit des Schnees die Situation begünstigt hat. Die Lawinengefahr in den Alpen war in den letzten Tagen bereits als erheblich eingestuft worden.

Wer waren die Opfer der Lawine?

Bei den beiden Todesopfern handelt es sich um einen 62-jährigen Bergführer, der mit einer Gruppe unterwegs war, und einen 56 Jahre alten Mann. Beide stammten aus der Region Südtirol. Die Identität der verletzten Skifahrer wurde von den Behörden noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die Schwerverletzte, eine 26-jährige Italienerin, wird in einem Krankenhaus in Bozen behandelt.

🚨 Polizei-Info

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache des Lawinenunglücks aufgenommen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beurteilung der Lawinengefahr vor Ort und der Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen durch die Tourengeher.

Wie lief der Rettungseinsatz ab?

Nachdem der Notruf bei der italienischen Bergwacht eingegangen war, wurden umgehend zahlreiche Rettungskräfte mobilisiert. Über 60 Helfer, darunter Bergretter, Suchhunde und medizinisches Personal, waren im Einsatz. Mehrere Hubschrauber unterstützten die Suche aus der Luft und transportierten Verletzte in Krankenhäuser. Die Rettungsarbeiten wurden durch das unwegsame Gelände und die anhaltende Lawinengefahr erschwert. Mehrere der verschütteten Skifahrer trugen Ortungsgeräte, was die Suche erheblich erleichterte. (Lesen Sie auch: Gelatine oder Gelantine: Teste Dein Wissen zur…)

Lawinengefahr in Südtirol und den Alpen

Die Alpenregion erlebt in diesem Winter eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Lawinenunglücken. Laut aktuellen Zahlen des European Avalanche Warning Service EAWS sind in Europas Gebirgen seit Anfang Oktober bereits mindestens 127 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Italien verzeichnet mit 34 Todesopfern die höchste Zahl, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). Wie Stern berichtet, gab es in Deutschland bislang keine Todesopfer.

Die Lawinengefahr wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Neuschnee, Temperatur, Wind und die Beschaffenheit der Schneedecke. Die Lawinenwarndienste geben täglich aktuelle Berichte heraus, um die Bevölkerung und Wintersportler über die Gefahrenlage zu informieren. Es ist ratsam, sich vor jeder Tour in alpines Gelände gründlich über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört das Mitführen von Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Sonde und Schaufel sowie das Wissen, wie diese Geräte im Notfall eingesetzt werden.

💡 Praxis-Tipp

Vor einer Skitour oder Wanderung im winterlichen Gebirge ist es unerlässlich, sich über die aktuelle Lawinengefahr zu informieren. Der Lawinenlagebericht gibt Auskunft über die Gefahrenstufe und die kritischen Hanglagen. Zudem sollte man sich mit der Bedienung der Notfallausrüstung vertraut machen und regelmäßig üben.

Reaktionen auf das Lawinenunglück

Das Lawinenunglück in Südtirol hat in der Bevölkerung und bei den Behörden Bestürzung ausgelöst. Politiker und Vertreter der Bergrettung sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und warnten eindringlich vor den Gefahren im winterlichen Gebirge. Die italienische Bergwacht betonte die Wichtigkeit von sorgfältiger Planung und Vorbereitung bei Skitouren und Wanderungen in den Alpen.

Detailansicht: Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)

Die Saison 2025/26 rückt näher und viele Skifahrer und Snowboarder planen bereits ihre Winterurlaube. Es ist essenziell, dass sich Wintersportler vorab über die Bedingungen und Gefahren informieren, um solche tragischen Ereignisse zu vermeiden. Die Bergwacht bietet Kurse an, in denen der Umgang mit Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten im Notfall gelehrt werden. Eine gute Vorbereitung kann Leben retten. (Lesen Sie auch: Essensreste Toilette: Was Wirklich Passiert, wenn Sie…)

Aktuelle Informationen zur Lawinensituation in Südtirol sind auf der Seite des Lawinenwarndienstes abrufbar. Es ist ratsam, diese Informationen vor jeder Tour zu konsultieren.

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Was ist eine Lawine und wie entsteht sie?

Eine Lawine ist eine große Menge Schnee, die sich von einem Hang löst und talwärts gleitet. Sie entsteht, wenn die Stabilität der Schneedecke durch Faktoren wie Neuschnee, Temperaturanstieg oder Wind verringert wird. Eine zusätzliche Belastung, beispielsweise durch Skifahrer, kann dann zum Auslösen einer Lawine führen.

Welche Ausrüstung ist für Skitouren in lawinengefährdetem Gebiet notwendig?

Zur Standardausrüstung gehören ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Lawinensonde und eine Lawinenschaufel. Diese Ausrüstung ermöglicht es, Verschüttete zu orten und auszugraben. Zudem ist es ratsam, einen Lawinenrucksack mitzuführen, der im Falle einer Lawine den Körper an der Oberfläche halten kann.

Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich in eine Lawine gerate?

Versuchen Sie, seitlich aus der Lawine herauszufahren oder zu -laufen. Wenn das nicht möglich ist, versuchen Sie, sich mit Schwimmbewegungen an der Oberfläche zu halten. Kurz bevor Sie von den Schneemassen erfasst werden, versuchen Sie, eine Atemhöhle vor dem Gesicht zu schaffen. Nach dem Stillstand der Lawine versuchen Sie, sich zu orientieren und auf sich aufmerksam zu machen. (Lesen Sie auch: Deepfakes: Fernandes wirbt für Demonstration gegen sexualisierte…)

Wo finde ich aktuelle Informationen zur Lawinengefahr in Südtirol?

Aktuelle Informationen zur Lawinengefahr in Südtirol sind auf der Webseite des Lawinenwarndienstes Südtirol abrufbar. Dort werden täglich Lawinenlageberichte veröffentlicht, die Auskunft über die Gefahrenstufe und die kritischen Hanglagen geben. Auch die örtlichen Tourismusbüros und Bergführer geben Auskunft.

Welche Rolle spielt die Jahreszeit bei der Lawinengefahr in Südtirol?

Die Lawinengefahr ist in den Wintermonaten, insbesondere von Dezember bis April, am höchsten. In dieser Zeit fallen die größten Schneemengen, und die Temperaturen schwanken stark, was die Stabilität der Schneedecke beeinträchtigen kann. Besonders gefährlich sind Perioden mit starkem Schneefall und anschließenden milden Temperaturen.

Die tragische Lawine in Südtirol unterstreicht die Notwendigkeit, die Gefahren des winterlichen Gebirges ernst zu nehmen und sich entsprechend vorzubereiten. Die Bergwacht appelliert an alle Wintersportler, sich vorab gründlich zu informieren und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um solche Unglücke in Zukunft zu vermeiden. Die Saison 2017/18 zeigte ähnliche Risiken, daher ist es wichtig, aus der Vergangenheit zu lernen. Der Deutsche Alpenverein bietet hierzu umfangreiche Informationen an.

Illustration zu Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)

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