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Das Kölner Start-up pool down hat am 9. März 2026 in der Sendung «Die Höhle der Löwen» für Aufsehen gesorgt. Mit einem smarten Kühlgerät, das eine gewöhnliche Badewanne in ein Eisbad verwandelt, wollten die Gründer Aurel Hampl und Nicolai Trittmann die Investoren überzeugen. Doch der Pitch sorgte nicht nur für Begeisterung, sondern auch für eine hitzige Debatte unter den Juroren.

Hintergrund: Der Trend zum Eisbaden
Eisbaden erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das kalte Wasser soll die Durchblutung fördern, das Immunsystem aktivieren und nach dem ersten Schock sogar ein angenehmes Körpergefühl und weniger Stress hinterlassen. Besonders im Leistungssport ist die Kältetherapie schon lange etabliert. Pool down möchte diesen Trend aufgreifen und Kältebäder für den Alltag zugänglich machen.
Die Gründer Aurel Hampl und Nicolai Trittmann, ehemalige Studenten der Universität zu Köln, haben mit «Pool Down» ein Unternehmen gegründet, das ein kompaktes Kühlgerät entwickelt hat, um das beliebte Eisbad in die heimische Badewanne zu bringen. In der Sendung am Montagabend (9. März) versprachen die beiden Kölner, dass Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt künftig auch im Badezimmer kein Problem mehr sein sollen. (Lesen Sie auch: Ankerkraut: Gründer-Comeback bei "Höhle der Löwen" sorgt)
Aktuelle Entwicklung: Der Pitch bei «Die Höhle der Löwen»
Der Auftritt von Aurel Hampl und Nicolai Trittmann bei «Die Höhle der Löwen» war alles andere als gewöhnlich. Wie t-online berichtet, sprangen die beiden Gründer zur Überraschung der Juroren direkt aus einer Eistonne, um ihr Produkt vorzustellen. Ihr System funktioniert über ein Kühlsystem, das an eine normale Badewanne angeschlossen wird. Dadurch lässt sich das Wasser herunterkühlen, ohne dass Nutzer Eiswürfel oder Ähnliches benötigen. Besonders wichtig ist den Gründern der technologische Ansatz, denn pool down kombiniert Kühltechnik mit einer App, die Sessions planen und steuern kann.
Für ihr Startup suchten die Gründer 200.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile. Das entspricht einer Bewertung von 1,8 Millionen Euro. Das Geld soll vor allem in Produktentwicklung und Vermarktung fließen. Anne Lemcke, als Gastjurorin selbst ehemalige Gründerin des Gewürz-Unternehmens «Ankerkraut», testete das Eisbad sogar live in der Sendung, wie TV Spielfilm berichtet.
Reaktionen und Einordnung
Obwohl das Produkt grundsätzlich auf Interesse stieß, gab es auch kritische Stimmen. Frank Thelen äußerte Bedenken hinsichtlich des hohen Energieverbrauchs und der Nachhaltigkeit des Produkts. Auch die Bewertung des Unternehmens wurde von einigen Juroren als zu hoch angesehen. Die Meinungen gingen auseinander, was zu einer hitzigen Debatte in der Sendung führte. (Lesen Sie auch: Tennis Tail: "-" bei "Wer wird Millionär?":…)
Die Gründer von «Ankerkraut», Anne und Stefan Lemcke, stellten ihr damaliges Gewürz-Unternehmen 2016 in der Sendung vor und konnten es mittlerweile erfolgreich verkaufen. Anne Lemcke probierte spontan ein Eisbad aus und zeigte sich begeistert. Ein App-gesteuerter Wärmeaustausch sorgt dafür, dass das Badewasser auf bis zu drei Grad absinkt. Dank der Smartphone-Lösung lässt sich die Temperatur aus der Ferne vorbereiten.
Pool down: Was bedeutet das für den Markt?
Die Kältetherapie ist im Vormarsch und findet immer mehr Anhänger. Pool down könnte dazu beitragen, dass Eisbäder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Allerdings muss sich das Start-up auch mit kritischen Stimmen auseinandersetzen und möglicherweise Anpassungen am Produkt vornehmen, um den Bedenken hinsichtlich Energieverbrauch und Nachhaltigkeit entgegenzukommen. Ob sich die Gründer letztendlich mit einem der Investoren einigen konnten, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Die Sendung «Die Höhle der Löwen» ist bekannt dafür, dass sie innovative Geschäftsideen einem breiten Publikum vorstellt. Viele Start-ups haben durch die Teilnahme an der Sendung den Durchbruch geschafft. (Lesen Sie auch: Martin Scorsese dreht neuen Thriller mit DiCaprio)

Informationen zur Kältetherapie und ihren potenziellen gesundheitlichen Vorteilen finden sich beispielsweise auf den Seiten der Verbraucherzentrale.
FAQ zu pool down
Häufig gestellte Fragen zu pool down
Was genau ist das Produkt von pool down?
Pool down hat ein smartes Kühlgerät entwickelt, das eine normale Badewanne in ein Eisbad verwandelt. Das System wird an die Badewanne angeschlossen und kühlt das Wasser auf bis zu drei Grad herunter. Die Temperatur kann über eine App gesteuert werden.
Welchen Vorteil soll das Eisbaden bringen?
Eisbaden soll die Durchblutung fördern, das Immunsystem aktivieren und nach dem ersten Schock ein angenehmes Körpergefühl und weniger Stress verursachen. Es wird auch im Leistungssport zur schnelleren Regeneration eingesetzt. (Lesen Sie auch: Steven Spielberg präsentiert: Neue Dinosaurier-Doku erobert)
Wie funktioniert die Technologie von pool down?
Das System von pool down kombiniert Kühltechnik mit einer App, die es ermöglicht, Kältebadesitzungen zu planen und zu steuern. Das Kühlgerät wird an die Badewanne angeschlossen und senkt die Wassertemperatur. Die gewünschte Temperatur kann bequem per App eingestellt werden.
Wie hoch ist die Bewertung von pool down?
Die Gründer von pool down boten bei «Die Höhle der Löwen» 10 Prozent ihrer Firmenanteile für 200.000 Euro an. Dies entspricht einer Unternehmensbewertung von 1,8 Millionen Euro. Einige Juroren äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich dieser hohen Bewertung.
Welche Kritik gab es an pool down bei «Die Höhle der Löwen»?
Frank Thelen kritisierte den potenziell hohen Energieverbrauch des Geräts und stellte die Frage nach der Nachhaltigkeit. Auch die hohe Bewertung des Unternehmens wurde von einigen Juroren in Frage gestellt, was zu einer Diskussion führte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.


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