Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, gab bekannt, dass ukrainische Streitkräfte erstmals eine russische Stellung ausschließlich mit unbemannten Plattformen, also Robotern und Drohnen, eingenommen haben. Dies gelang ohne Verluste auf ukrainischer Seite. Selenskyj betonte die Bedeutung von Hochtechnologie zum Schutz menschlichen Lebens.
Deutsche Unternehmen bauen gemeinsam mit der Ukraine Angriffsdrohnen, die Ziele in bis zu 1500 Kilometern Entfernung treffen können. Die Produktion soll in Deutschland erfolgen, wobei eine Fabrik in München bereits geplant ist und eine weitere in Ostdeutschland folgen soll. Diese Drohnen könnten auch Ziele tief im russischen Hinterland erreichen.
Ukrainische Drohnen sind nahe der russischen Grenze in Estland und Lettland abgestürzt. Eine Drohne traf ein Kraftwerk in Estland. Estlands Regierung bestätigte, dass die Drohnen Teil eines größeren ukrainischen Angriffs auf Ziele in Russland waren. Russland meldete die Abwehr von 398 ukrainischen Drohnen.
Eine Drohne drang aus dem russischen Luftraum ein und schlug in den Schornstein eines Kraftwerks in Estland ein. Estland gab an, dass es sich um eine fehlgeleitete ukrainische Drohne handelte, die für Angriffe auf russische Ziele eingesetzt wurde. Der Vorfall ereignete sich nahe der russischen Grenze.
Das Luftsicherheitsabkommen Deutschland österreich ist nun Realität und erleichtert den Informationsaustausch über die Luftlage. Es ermöglicht die grenzüberschreitende Begleitung und Identifizierung verdächtiger Flugzeuge und Drohnen, was die Sicherheit im Luftraum beider Länder deutlich erhöhen soll. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt zur verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Luftsicherheit.