ältester Gorilla der Welt feiert 69. Geburtstag im Zoo

ältester gorilla der welt

Der ältester Gorilla der Welt lebt im Berliner Zoo und feiert Geburtstag! Die Gorilla-Dame Fatou, deren genaues Geburtsdatum unbekannt ist, wurde am 13. April 69 Jahre alt. Sie kam bereits 1959 nach Berlin und erfreut sich trotz ihres hohen Alters und altersbedingter Beschwerden wie Arthrose noch immer guter Lebensqualität. Damit gilt Fatou als der älteste Gorilla in Menschenhand.

Symbolbild zum Thema ältester Gorilla
Symbolbild: ältester Gorilla (Bild: Pexels)

Das ist passiert

  • Gorilla-Dame Fatou feierte ihren 69. Geburtstag im Berliner Zoo.
  • Sie kam 1959 nach Berlin und ist damit seit über 60 Jahren im Zoo.
  • Fatou gilt als der älteste Gorilla weltweit, der in einem Zoo lebt.
  • Trotz Arthrose und fehlender Zähne ist sie noch mobil und genießt ihr Leben.

Ein Geburtstag voller Leckereien für die Gorilla-Seniorin

Zu ihrem Ehrentag erhielt Fatou eine besondere Mahlzeit, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Neben einem dekorativen Bambusstrauß gab es einen Korb mit Gemüse wie Salat, Tomaten, Rote Bete und Brokkoli. Da die betagte Gorilla-Dame keine Zähne mehr hat, wird ein Teil ihrer Nahrung gekocht, um sie leichter verdaulich zu machen. Auf Obst, das aufgrund seines hohen Zuckergehalts nicht mehr ideal für sie ist, wird verzichtet.

Was macht Fatou so besonders?

Fatou kam im zarten Alter von etwa fünf Jahren nach Berlin. Wie Stern berichtet, gelangte sie über Umwege in den Zoo. Ein Seemann soll sie einst in Marseille als Bezahlung für seine Zeche angeboten haben. Von dort aus wurde sie an einen Zoo in Frankreich verkauft, bevor sie schließlich ihren Weg nach Berlin fand. Ihr genaues Alter konnte nie vollständig geklärt werden, da ihre Herkunft unbekannt war. Der Berliner Zoo feiert ihren Geburtstag nun seit einigen Jahren am 13. April.

Tierpfleger Christian Aust betonte die Einzigartigkeit von Fatous hohem Alter: «Sie hat heute ihren 69. Geburtstag, den sie feiert. Das ist für einen Gorilla sehr außergewöhnlich.» In freier Wildbahn erreichen Gorillas meist ein Alter von 35 bis 45 Jahren. Das hohe Alter von Fatou ist ein Beweis für die gute Pflege und die artgerechten Haltungsbedingungen im Berliner Zoo.

📌 Hintergrund

Gorillas gehören zu den größten und stärksten Primaten der Welt. Sie leben in den tropischen Wäldern Zentralafrikas. Aufgrund von Lebensraumverlust und Wilderei gelten sie als stark gefährdet. (Lesen Sie auch: Tiere: Wohl ältester Gorilla der Welt feiert…)

Wie lebt der älteste Gorilla im Berliner Zoo?

Die Gorilla-Dame lebt in einer eigenen Anlage, abseits der jüngeren Artgenossen. Dies ermöglicht ihr, ihren Lebensabend in Ruhe und Gemächlichkeit zu verbringen. Kuratorin Jennifer Hahn beschreibt Fatou als «sehr umgängliches Tier», das mit dem Alter immer ruhiger und gemütlicher geworden ist. Ihr Gesundheitszustand wird genau überwacht, um sicherzustellen, dass sie sich wohlfühlt.

Trotz ihrer Arthrose, die ihre Beweglichkeit etwas einschränkt, kann sich Fatou noch gut fortbewegen. Sie klettert zwar nicht mehr so viel wie früher, aber ein wenig Bewegung gehört immer noch zu ihrem Alltag. Ihre Ernährung ist speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt, um ihre Gesundheit bestmöglich zu unterstützen. Der Zoo achtet darauf, dass sie alle notwendigen Nährstoffe erhält, ohne sie mit zu viel Zucker zu belasten.

Der Berliner Zoo setzt sich aktiv für den Schutz von Gorillas in freier Wildbahn ein. Durch Spendenaktionen und Informationskampagnen wird auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam gemacht und Gelder für Schutzprojekte gesammelt. Der Zoo beteiligt sich auch an internationalen Zuchtprogrammen, um den Bestand der Gorillas langfristig zu sichern. Informationen zum Artenschutzprogramm des Zoos finden sich auf der offiziellen Webseite des Berliner Zoos.

Herausforderungen im hohen Alter

Die Betreuung eines so alten Gorillas stellt den Berliner Zoo vor besondere Herausforderungen. Arthrose, der Verlust von Zähnen und die allgemeine altersbedingte Schwächung erfordern eine spezielle Pflege und Aufmerksamkeit. Die Tierpfleger und Tierärzte arbeiten eng zusammen, um Fatou ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. Regelmäßige Untersuchungen und Anpassungen der Haltungsbedingungen sind dabei unerlässlich.

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Da Fatou keine Zähne mehr hat, muss ein Teil ihrer Nahrung gekocht oder püriert werden, um sie leichter kauen und schlucken zu können. Die Zusammensetzung der Nahrung wird regelmäßig überprüft und angepasst, um sicherzustellen, dass sie alle notwendigen Nährstoffe erhält. Auch die Bewegung ist wichtig, um ihre Muskeln und Gelenke zu stärken. Die Tierpfleger ermutigen Fatou, sich zu bewegen, ohne sie zu überfordern. (Lesen Sie auch: Wal Stirbt Ostsee: Was Passiert Jetzt mit…)

Die Haltung von alten Tieren in Zoos wirft auch ethische Fragen auf. Kritiker bemängeln, dass die Tiere in Gefangenschaft nicht ihr natürliches Verhalten ausleben können und dass ihr Lebensraum eingeschränkt ist. Befürworter argumentieren, dass Zoos eine wichtige Rolle im Artenschutz spielen und dass sie den Tieren ein sicheres und gut versorgtes Leben bieten können. Im Fall von Fatou scheint der Berliner Zoo jedoch alles daran zu setzen, ihr einen würdevollen Lebensabend zu ermöglichen.

📊 Zahlen & Fakten

Die Lebenserwartung von Gorillas in freier Wildbahn liegt bei 35-45 Jahren. In Zoos können sie aufgrund der besseren medizinischen Versorgung und Ernährung oft älter werden. Fatou ist mit 69 Jahren ein außergewöhnliches Beispiel für ein langes Gorillaleben.

Die Zukunft von Fatou und anderen alten Zootieren

Wie lange Fatou noch leben wird, ist ungewiss. Ihr Gesundheitszustand wird weiterhin genau beobachtet, und der Berliner Zoo wird alles tun, um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. Ihr Fall zeigt, dass Zootiere unter optimalen Bedingungen ein hohes Alter erreichen können. Dies stellt Zoos jedoch auch vor neue Herausforderungen bei der Betreuung alter Tiere.

Die Erfahrungen, die der Berliner Zoo mit Fatou sammelt, können auch für die Haltung anderer alter Zootiere von Bedeutung sein. Die Erkenntnisse über ihre Ernährung, ihre Bewegung und ihre medizinische Versorgung können dazu beitragen, die Lebensqualität anderer alter Tiere in Zoos weltweit zu verbessern. Der Schutz von Gorillas ist ein wichtiges Anliegen, das auch von der Naturschutzorganisation WWF unterstützt wird.

Detailansicht: ältester Gorilla
Symbolbild: ältester Gorilla (Bild: Pexels)
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Wie alt ist der älteste Gorilla der Welt?

Der älteste Gorilla der Welt, Fatou, feierte am 13. April ihren 69. Geburtstag. Sie lebt im Berliner Zoo und ist ein bemerkenswertes Beispiel für ein langes Leben in Menschenhand, da Gorillas in freier Wildbahn selten so alt werden.

Wo lebt der älteste Gorilla?

Fatou, der älteste Gorilla der Welt, lebt im Berliner Zoo. Sie kam 1959 nach Berlin und hat dort seitdem ihren Lebensabend verbracht, betreut von erfahrenen Tierpflegern und Tierärzten.

Was frisst der älteste Gorilla im Berliner Zoo?

Aufgrund ihres hohen Alters und fehlender Zähne erhält Fatou eine spezielle Diät. Diese besteht hauptsächlich aus gekochtem oder püriertem Gemüse wie Salat, Tomaten, Rote Bete und Brokkoli. Obst wird aufgrund des hohen Zuckergehalts vermieden.

Welche gesundheitlichen Probleme hat der älteste Gorilla?

Wie viele ältere Tiere leidet auch Fatou unter altersbedingten Beschwerden. Dazu gehört Arthrose, die ihre Beweglichkeit einschränkt. Trotzdem ist sie noch mobil und genießt ihr Leben im Berliner Zoo. (Lesen Sie auch: Wissenschaftliche Irrtümer: Die Größten Fehlannahmen der Forschung)

Warum leben Gorillas in Zoos länger als in freier Wildbahn?

Gorillas in Zoos profitieren von einer besseren medizinischen Versorgung, einer regelmäßigen und ausgewogenen Ernährung sowie dem Schutz vor natürlichen Feinden und Krankheiten. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass sie oft älter werden als ihre Artgenossen in freier Wildbahn.

Fatous Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, wie ein Zoo einem Tier einen würdevollen Lebensabend ermöglichen kann. Ihr hohes Alter ist ein Beweis für die gute Pflege und die artgerechten Haltungsbedingungen im Berliner Zoo. Sie bleibt eine beliebte Attraktion und Botschafterin für den Schutz ihrer Artgenossen in freier Wildbahn.

Illustration zu ältester Gorilla
Symbolbild: ältester Gorilla (Bild: Pexels)

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