Verdi Streik: ruft bundesweiten im Nahverkehr

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Die Gewerkschaft Verdi streik hat zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. Am Freitag, den 27. Februar 2026, und Samstag, den 28. Februar 2026, sollen in fast allen Bundesländern Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots bleiben. Ziel der Arbeitsniederlegungen ist es, den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen.

Symbolbild zum Thema Verdi Streik
Symbolbild: Verdi Streik (Bild: Picsum)

Hintergrund der Verdi Streiks im Nahverkehr

Die Verdi streik Aktionen erfolgen im Rahmen von Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. Verdi fordert unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Beschäftigten im Nahverkehr eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Verkehrswende spielen und daher angemessen entlohnt werden müssen. Die Arbeitgeberseite hat die Forderungen bisher zurückgewiesen und angeboten, die Löhne moderat zu erhöhen. Die Verhandlungen sind festgefahren, woraufhin Verdi nun mit Streiks den Druck erhöhen will.

Aktuelle Entwicklung: Bundesweite Ausfälle im Nahverkehr

Der Tagesschau berichtete am 24. Februar 2026 um 10:24 Uhr über die bundesweiten Ausfälle. Demnach sind von den Verdi streik Maßnahmen zahlreiche Städte betroffen. Sicher betroffen sein werden nach Angaben von Verdi unter anderem Berlin sowie 13 Städte in Bayern wie München, Nürnberg, Fürth, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau. (Lesen Sie auch: Robert Carradine mit 71 Jahren gestorben: Schauspieler…)

Auch in Hessen kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Wie hessenschau.de berichtet, sind vor allem Kassel, Frankfurt und Wiesbaden betroffen. In Kassel streiken voraussichtlich wieder die Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer. In Frankfurt dürften am Freitag und Samstag wieder Straßenbahnen und U-Bahnen stillstehen und in Wiesbaden die meisten Buslinien ausfallen. Aufgerufen sind gut 5.200 Beschäftigte folgender Unternehmen: Verkehrsgesellschaft Frankfurt VGF, ESWE Verkehrsgesellschaft Wiesbaden, Kasseler Verkehrsgesellschaft KVG, Stadtwerke Gießen, Marburger Verkehrsgesellschaft MVG und Offenbacher Verkehrsbetriebe OVB.

In Berlin ruft Verdi ebenfalls zum Warnstreik bei der BVG auf, wie rbb24.de meldet.

Reaktionen und Stimmen zur aktuellen Streikwelle

Die Streikankündigungen von Verdi stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Während die Gewerkschaft die Notwendigkeit der Streiks betont, um die Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen, kritisieren Arbeitgebervertreter die Streiks als unverhältnismäßig und kontraproduktiv. Fahrgastverbände bedauern die Auswirkungen der Streiks auf die Mobilität der Bevölkerung und fordern eine schnelle Einigung in den Tarifverhandlungen. (Lesen Sie auch: Eezee Silikonfugen: Familiengründungsidee erobert "Die)

Die Deutsche Bahn ist nicht direkt von den Streiks betroffen, da es sich um kommunale Nahverkehrsbetriebe handelt. Allerdings kann es indirekte Auswirkungen auf den Bahnverkehr geben, wenn beispielsweise Fahrgäste aufgrund von Ausfällen im Nahverkehr auf die Bahn umsteigen.

Was bedeutet der Verdi Streik im Nahverkehr? Ausblick

Die Verdi streik Maßnahmen im Nahverkehr bedeuten für Millionen von Menschen in Deutschland erhebliche Einschränkungen in ihrer Mobilität. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf alternative Verkehrsmittel einstellen oder längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Auch für den Einzelhandel und andere Wirtschaftszweige kann es zu negativen Auswirkungen kommen, wenn Kundinnen und Kunden aufgrund der Streiks ausbleiben.Verdi hat bereits angekündigt, die Streiks auszuweiten, falls die Arbeitgeberseite nicht einlenkt. Es drohen also weitere Einschränkungen im Nahverkehr in den kommenden Tagen und Wochen.

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind komplex und betreffen viele verschiedene Bereiche. Neben dem Nahverkehr werden auch in anderen Bereichen wie Krankenhäusern, Schulen und Verwaltungen Tarifverhandlungen geführt. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen haben Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Einkommen von Millionen von Beschäftigten in Deutschland. (Lesen Sie auch: Natalia Wörner das Mädchen ohne Namen: "Das…)

Detailansicht: Verdi Streik
Symbolbild: Verdi Streik (Bild: Picsum)

Fahrpläne der betroffenen Unternehmen

Eine bundesweite Übersicht der Fahrpläne der betroffenen Unternehmen zu erstellen, ist nicht möglich, da die Auswirkungen regional sehr unterschiedlich sind. Allerdings bieten die meisten Verkehrsbetriebe aktuelle Informationen auf ihren Webseiten oder in ihren Apps an. Fahrgäste sollten sich daher vor Fahrtantritt informieren, ob ihre Verbindung von den Streiks betroffen ist.

Die Bundesregierung hat keine direkte Zuständigkeit für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, da diese von den Tarifparteien autonom geführt werden. Allerdings kann die Bundesregierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zur Lösung des Konflikts leisten, beispielsweise durch die Bereitstellung von Informationen oder die Vermittlung zwischen den Tarifparteien.

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FAQ zu verdi streik

Geplante Streiktermine im Überblick (Stand: 24. Februar 2026)
RegionBetroffene UnternehmenStreikdauer
BerlinBVG27.02. – 28.02.2026
Bayern (ausgewählte Städte)Diverse kommunale Verkehrsbetriebe27.02. – 28.02.2026
Hessen (Kassel, Frankfurt, Wiesbaden)VGF, ESWE, KVG27.02. – 28.02.2026

Hinweis: Die Tabelle enthält eine Auswahl der betroffenen Regionen und Unternehmen. Es können weitere Regionen und Unternehmen betroffen sein.

Illustration zu Verdi Streik
Symbolbild: Verdi Streik (Bild: Picsum)

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