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Der Duft von Sauna, der Geschmack von Salmiakki und das Gefühl von «Sisu» – Finnland bleibt unangefochten an der Spitze! Der Weltglücksbericht 2024 kürt die Finnen zum siebten Mal in Folge zu den glücklichsten Menschen der Welt. Aber was steckt wirklich hinter diesem nordischen Glücksgeheimnis? Ist es die Abgeschiedenheit, die Nähe zur Natur oder doch die finnische Mentalität, die so einzigartig ist?

| Event | Ergebnis | Datum | Ort | Schlüsselmomente |
|---|---|---|---|---|
| Weltglücksbericht | Finnland Platz 1 | 20. März 2024 | Weltweit | Finnland hält Spitzenposition, Deutschland verbessert sich |
Weltglücksbericht 2024: Mehr als nur Sauna und Sisu?
Jan-Emmanuel De Neve, einer der Autoren des diesjährigen Weltglücksberichts, bringt es auf den Punkt: «Die Finnen sind nicht besessen davon, unbedingt glücklich sein zu wollen.» Stattdessen scheinen sie eine tiefe Zufriedenheit und Dankbarkeit für das zu empfinden, was sie haben. Eine gewisse Gelassenheit und Selbstironie helfen ihnen, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Diesen Bericht veröffentlicht Stern.
Finnland mag zwar für «kalsarikännit» (sich zu Hause in Unterwäsche betrinken) und «sisu» (innere Stärke) bekannt sein, aber das Geheimnis des finnischen Glücks ist wohl vielschichtiger. Es ist eine Kombination aus sozialer Sicherheit, Vertrauen in die Regierung, geringer Korruption und einer starken Gemeinschaft, die den Menschen das Gefühl gibt, aufgehoben zu sein. Und natürlich spielt auch die atemberaubende Natur eine Rolle, die zu Entspannung und innerer Ruhe beiträgt. (Lesen Sie auch: Unwetter Kanaren: Unwetterwarnung: bereiten sich)
Auf einen Blick
- Finnland ist zum siebten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt.
- Der Weltglücksbericht 2024 betont die Bedeutung von sozialer Sicherheit und Vertrauen.
- Deutschland verbessert sich im Ranking um fünf Plätze auf Platz 17.
- Das Gefühl, wertgeschätzt zu werden, Familie und Gesundheit sind wichtige Glücksfaktoren in Deutschland.
Wie schneidet Deutschland im Weltglücksbericht 2024 ab?
Während Finnland weiterhin die Glückskrone trägt, gibt es auch für Deutschland positive Nachrichten. Im aktuellen Weltglücksbericht klettert Deutschland auf Platz 17 – eine beachtliche Verbesserung um fünf Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Scheint so, als würden die Deutschen langsam aber sicher glücklicher!
Interessant ist auch, dass es beim Glücksempfinden zwischen Ost und West kaum noch Unterschiede gibt. Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos bestätigt diesen Trend: 72 Prozent der Deutschen bezeichnen sich selbst als glücklich – ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
Was macht die Deutschen glücklich?
Laut der Ipsos-Umfrage sind die wichtigsten Glücksfaktoren in Deutschland das Gefühl, wertgeschätzt und geliebt zu werden (40 Prozent), Familie und Kinder (35 Prozent) sowie körperliche Gesundheit (27 Prozent). Das sind Werte, die in vielen Kulturen hoch im Kurs stehen und die zeigen, dass Glück oft im Kleinen zu finden ist. (Lesen Sie auch: Sarah Connor Ehekrise: Was die Sängerin Jetzt…)
Doch warum sind die Deutschen im Vergleich zu den Finnen immer noch «weniger glücklich»? Jan-Emmanuel De Neve vermutet, dass es an der typisch deutschen Mentalität liegen könnte, sich eher auf Verbesserungspotenziale zu konzentrieren als auf das, was bereits gut läuft. Ein kritischer Blick ist zwar wichtig, aber manchmal sollte man auch einfach mal innehalten und das Positive wertschätzen.
Der Weltglücksbericht wird jährlich im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt und basiert auf Umfragen, in denen Menschen in verschiedenen Ländern nach ihrer Lebenszufriedenheit befragt werden. Weitere Faktoren wie Bruttoinlandsprodukt, soziale Unterstützung, Lebenserwartung, Freiheit, Großzügigkeit und Korruptionswahrnehmung werden ebenfalls berücksichtigt.
Die finnische Glücksformel: Ein Vorbild für andere Länder?
Kann man die finnische Glücksformel einfach auf andere Länder übertragen? Wahrscheinlich nicht eins zu eins. Jede Kultur hat ihre eigenen Werte und Prioritäten. Aber es gibt sicherlich einige Aspekte, von denen auch andere Nationen lernen können. Dazu gehören eine starke soziale Sicherheit, ein hohes Maß an Vertrauen, eine geringe Korruption und ein Fokus auf Gemeinschaft und Natur. (Lesen Sie auch: Rheinisches Seenland: Braunkohleloch wird Gigantischer See)

Vielleicht sollten wir uns alle ein Beispiel an den Finnen nehmen und versuchen, bewusster die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, uns weniger Sorgen zu machen und mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht klettern wir dann auch im Weltglücksbericht weiter nach oben.
Fazit: Glück ist kein Zufall, sondern eine Frage der Perspektive
Der Weltglücksbericht 2024 zeigt, dass Glück kein Zufall ist, sondern von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Während Finnland weiterhin als leuchtendes Beispiel vorangeht, gibt es auch in anderen Ländern positive Entwicklungen. Es liegt an uns selbst, die Rahmenbedingungen für ein glücklicheres Leben zu schaffen – sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Und vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr «Sisu» aneignen, um auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren.






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