Papst Leo XIV: Fast wäre er Salesianer geworden

bischof heiner wilmer
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Papst Leo XIV. hat kürzlich ein überraschendes Detail aus seiner Jugend preisgegeben: Bevor er dem Augustinerorden beitrat, erwog er ernsthaft einen Eintritt bei den Salesianern Don Boscos. Diese Enthüllung erfolgte im Rahmen eines Pfarreibesuchs in Rom und wirft ein neues Licht auf den Werdegang des Kirchenoberhaupts. Die Nachricht sorgt für Aufsehen, da sie Einblicke in die persönlichen Entscheidungen und Einflüsse gibt, die den jungen Leo geprägt haben.

Symbolbild zum Thema Papst Leo
Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Papst Leo XIV. und seine Verbindung zu den Salesianern

Die Salesianer Don Boscos sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die sich vor allem der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen widmet. Gegründet im 19. Jahrhundert von Giovanni Bosco, haben sie weltweit einen bedeutenden Einfluss auf die Jugendarbeit. Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos hat ihren Sitz in München. (Lesen Sie auch: Franziska Temme und Eric Stehfest: Liebe bei…)

Papst Leo XIV., der eigentlich Robert Francis Prevost heißt, ist selbst Mitglied des Augustinerordens. Er war von 2001 bis 2013 Generalprior des Ordens. Seine überraschende Offenbarung über die erwogene Mitgliedschaft bei den Salesianern lässt nun aufhorchen. Es stellt sich die Frage, welche Beweggründe ihn damals zu dieser Entscheidung brachten und wie diese Erfahrung sein späteres Wirken beeinflusste.

Aktuelle Entwicklung: Das Geständnis in Rom

Während eines Besuchs in der Pfarrei Sacro Cuore di Gesù in der Nähe des Bahnhofs Termini in Rom äußerte sich Papst Leo XIV. laut Vatican News wie folgt: «Bevor ich bei den Augustinern eingetreten bin, habe ich als Jugendlicher auch einen Besuch bei der salesianischen Gemeinschaft gemacht.» Er fügte scherzhaft hinzu: «Ihr seid nur auf den zweiten Platz gekommen – es tut mir leid!» Diese Bemerkung deutet auf eine enge Verbundenheit und Wertschätzung für die Arbeit der Salesianer hin. Trotz seiner Entscheidung für den Augustinerorden scheint er eine gewisse Sympathie für die Salesianer bewahrt zu haben. (Lesen Sie auch: Günther Jauch: Kandidatin strauchelt bei "Wer wird)

Interessanterweise erwähnte der Papst Leo XIV. auch, dass er seit seiner Wahl zum Papst mehr Salesianer- als Augustinergemeinschaften besucht habe. «Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben», sagte er. Dies unterstreicht seine anhaltende Verbindung zu den Salesianern und lässt vermuten, dass deren Arbeit und Spiritualität für ihn von Bedeutung sind.

Reaktionen und Einordnung

Die Äußerungen von Papst Leo XIV. wurden in verschiedenen Medien aufgegriffen. Domradio.de berichtete beispielsweise über die Hintergründe seiner Nähe zum Salesianer-Orden. Die katholische Nachrichtenagentur Katholisch.de hob hervor, dass der Papst eine auffallende Nähe zu den Salesianern pflege und deren Mitglieder häufiger treffe als die des Augustinerordens. (Lesen Sie auch: Fenerbahçe – Kasımpaşa: gegen: Kann Fenerbahçe)

Die Tatsache, dass ein Papst Einblicke in seine persönliche Vergangenheit und seine spirituellen Überlegungen gibt, ist bemerkenswert. Es zeigt eine gewisse Offenheit und Authentizität, die von vielen Menschen geschätzt wird. Gleichzeitig wirft es die Frage auf, wie sich unterschiedliche Ordensgemeinschaften innerhalb der katholischen Kirche ergänzen und voneinander lernen können.

Papst Leo XIV: Was bedeutet diese Enthüllung?

Die Enthüllung von Papst Leo XIV. über seine fast erfolgte Mitgliedschaft bei den Salesianern ist mehr als nur eine Anekdote aus seiner Jugend. Sie verdeutlicht die Vielfalt der spirituellen Wege, die ein Mensch beschreiten kann, und die Bedeutung von persönlichen Entscheidungen für den weiteren Lebensweg. Es zeigt, dass auch ein Papst in seiner Jugend vor ähnlichen Fragen und Entscheidungen stand wie viele andere Menschen. (Lesen Sie auch: West Indies VS Zimbabwe: gegen: Hochspannung vor…)

Detailansicht: Papst Leo
Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

Darüber hinaus unterstreicht es die Bedeutung der Salesianer Don Boscos und ihrer Arbeit für die katholische Kirche. Die Tatsache, dass der Papst ihre Arbeit schätzt und ihre Gemeinschaften besucht, zeigt, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Jugendarbeit und zur Verbreitung des Evangeliums leisten.Möglicherweise wird sie zu einem verstärkten Dialog zwischen den verschiedenen Ordensgemeinschaften innerhalb der katholischen Kirche führen. Oder sie wird dazu beitragen, dass mehr junge Menschen sich für ein Leben im Dienst der Kirche interessieren.

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Illustration zu Papst Leo
Symbolbild: Papst Leo (Bild: Picsum)

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