Weil die Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn fliesst, demnächst repariert ist, könnte der noch amtierende Ministerpräsident den Widerstand aufgeben. Sonst wird es sein Nachfolger tun.
Die ungarische Oppositionspartei Tisza steuert laut aktuellen Umfragen auf eine Zweidrittelmehrheit bei den Parlamentswahlen 2026 zu. Dies würde es der Partei um Herausforderer Peter Magyar ermöglichen, die Verfassung zu ändern und blockierte EU-Gelder freizugeben. Für Viktor Orbán wäre dies die größte Herausforderung seiner bisherigen Regierungszeit.
Im Albin Kurti Interview mit der NZZ bekräftigt der Premierminister des Kosovo unmissverständlich die euroatlantische Ausrichtung seines Landes. Er betont, dass Kosovo sich klar zu den Werten der westlichen Demokratie bekennt und sowohl die Mitgliedschaft in der Europäischen Union als auch in der NATO anstrebt. Diese Positionierung ist angesichts der komplexen geopolitischen Lage auf dem Westbalkan von grosser Bedeutung.
Agrarbetrug Griechenland: Eine umfassende Untersuchung von veruntreuten EU-Agrarsubventionen hat in Griechenland zu politischer Instabilität geführt. Die Affäre betrifft hochrangige Politiker und Beamte, die in ein komplexes System von Betrug und Korruption verwickelt sind. Die Europäische Union fordert Aufklärung und Konsequenzen.
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